Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Waldmohr (VG Waldmohr, Kreis Kusel) 
Jüdischer Friedhof 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde           
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Waldmohr (interner Link)  
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes        
   
Der jüdische Friedhof in Waldmohr wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts belegt. Die Friedhofsfläche umfasst 1,00 ar. Es handelt sich um einen Teil des Gemeindefriedhofs. Die Grabsteine datieren auf die Zeit zwischen 1899 (Salomon Salomon I) und Jakob Hemmer (1947). 
   
Zu einer schweren Friedhofschändung kam es bereits 1931:  
    
Die Friedhofschändung im August 1931  

Waldmohr CV 28081031.jpg (53333 Byte)Artikel in der CV-Zeitung (Zeitschrift des "Central-Vereins") vom 28. August 1931: "Wiederum Friedhofs- und Synagogenschändungen. Am Sonntag, den 9. August 1931, wurden auf dem jüdischen Friedhofe in Waldmohr (Saarpfalz) zahlreiche Grabsteine zerstört und Inschriftenplatten von Grabdenkmälern entfernt. Mehrere Gräber waren mit Hakenkreuzen verunziert. Von den Tätern hat man bis jetzt noch keine Spur. Auf ihre Ergreifung hat die jüdische Gemeinde 50 Mark Belohnung ausgesetzt."  
   
Waldmohr GblIsrGFrf 091931.jpg (18868 Byte)Meldung im "Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt" im September 1931: "Waldmohr. Auf dem jüdischen Friedhofe wurden von unbekannten Tätern zahlreiche Grabsteine zerstört und einige mit Hakenkreuzen beschmiert."

    
    
Lage des Friedhofes    
 
     
Teil des Gemeindefriedhofes an der Friedhofstraße   
    
    
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 3.6.2011)  

Waldmohr Friedhof 296.jpg (161736 Byte) Waldmohr Friedhof 295.jpg (182279 Byte) Waldmohr Friedhof 281.jpg (165368 Byte)
Eingang in den kommunalen 
(allgemeinen und jüdischen) Friedhof 
Blick auf den völlig integrierten
jüdischen Teil des Friedhofes
Blick vom jüdischen Teil auf die 
allgemeine Friedhofsfläche
     
Waldmohr Friedhof 288.jpg (198599 Byte) Waldmohr Friedhof 287.jpg (134528 Byte) Waldmohr Friedhof 285.jpg (137017 Byte)
vom Durchgangsweg kommend:
linke Reihe der Gräber
Grabstein für Salomon Salomon II
(1861-1927)
Grabstein für Henriette Mai geb. Salomon
 (1858-1930) und Moses Mai (1852-1937?)
     
Waldmohr Friedhof 286.jpg (152080 Byte) Waldmohr Friedhof 284.jpg (159854 Byte) Waldmohr Friedhof 283.jpg (198309 Byte)
Kindergrab für Erna Mai 
(1923-1934)
Gedenkstein für den in einem KZ 1943
 umgekommenen Dr. Karl Mai (geb. 1898)
Grabstein für Max Mai (1850-1933) und
 Henriette Mai geb. Lesem (1856-1936)
     
Waldmohr Friedhof 282.jpg (134425 Byte) Waldmohr Friedhof 280.jpg (190510 Byte) Waldmohr Friedhof 289.jpg (160661 Byte)
Kindergrabstein für Johanna Levi 
(gest. 1900 mit 9 Monaten)
Teilansicht der rechten
Grabsteinreihe
Grabstein für Jakob Hemmer (1861-1947)
 und Regine geb. Heidt (1860-1920)
     
Waldmohr Friedhof 290.jpg (182649 Byte) Waldmohr Friedhof 291.jpg (141620 Byte) Waldmohr Friedhof 294.jpg (132675 Byte)
Grabstein für den prakt. Arzt Dr. August Salomon 
(1865-1919) mit Gedenken für
 den in rumänischer Gefangenschaft
 gestorbenen Fritz Salomon (1894-1916)
Grabstein für Babette Salomon 
geb. Rothschild (1831-1908)  
Grabstein für den im Alter von 39 
Jahren und 10 Monaten verstorbenen
 Salomon Salomon I (gest. 1899) mit 
Spuren gewaltsamer Zerstörung
  
     
Waldmohr Friedhof 293.jpg (130736 Byte) Waldmohr Friedhof 292.jpg (134854 Byte)  
Gemeinsamer Grabstein für (linke Seite:) Corsel Salomon geb. Fried (1833-1908) und (rechte Seite:) Adelheid Salomon (1859-1918)  
     

    
     

Links und Literatur

Links:

Website der Verbandsgemeinde Waldmohr   
Website der Ortsgemeinde Waldmohr    
Informationen zur jüdischen Geschichte in Waldmohr (interner Link)  

Literatur:  

  

      
       

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 12. März 2016