Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Dreißigacker (Stadt Meiningen, Kreis Schmalkalden-Meiningen) 
Jüdischer Friedhof  
    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde        
    
Siehe Seite zur Synagoge in Dreißigacker (interner Link)  
  
  
Zur Geschichte des Friedhofes           
   
Der jüdische Friedhof wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Auf dem ältesten Grabstein steht die Jahreszahl 1665. Im älteren (westlichen) Teil des Friedhofes sind 24 Grabsteine erhalten (zumeist aus dem 18. Jahrhundert). Im östlichen Friedhofsteil stehen weitere 28 Grabsteine in zwei Grabreihen. Nachdem die meisten jüdischen Einwohner bis um 1880 von Dreißigacker abgewandert waren, fanden auf dem Friedhof keine Beisetzungen mehr statt. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 10 ar.
   
   
Aus der Geschichte des Friedhofes   
Schändung des Friedhofes (1932)  

Dreissigacker Israelit 23061932.jpg (24387 Byte)Mitteilung in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Juni 1932: "Die jüngsten Friedhofsschändungen betreffen den alten jüdischen Friedhof in Dreißigacker bei Meiningen und in Osterberg (Schwaben)."  

  
  
Lage des Friedhofes  
      
Der Friedhof liegt etwa 100 m vom Dorf entfernt am Rande der Hochebene von Dreißigacker. Parallel zum Fußweg nach Meiningen führt ein Weg zum Friedhof. Der Friedhof ist auch über einen Feldweg erreichbar, der von der Sommerleite hinter dem Dorfrand nach Süden abbiegt.
   
   

Fotos
 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: August 2005)  

Dreissigacker Friedhof 106.jpg (99399 Byte) Dreissigacker Friedhof 100.jpg (99317 Byte) Dreissigacker Friedhof 104.jpg (103793 Byte)
Das Eingangstor  Ansichten des Friedhofes 
   
Dreissigacker Friedhof 102.jpg (102005 Byte) Dreissigacker Friedhof 112.jpg (92526 Byte) Dreissigacker Friedhof 110.jpg (86645 Byte)
Teilansicht   Grabstein mit Sterbedatum 
13. Siwan 5485 = 25. Mai 1725  
Grabstein (davor ein Pilz) aus dem 
Jahr Adar 5487 = Februar/März 1727  
  
     
Dreissigacker Friedhof 101.jpg (66072 Byte) Dreissigacker Friedhof 111.jpg (71255 Byte) Dreissigacker Friedhof 103.jpg (86739 Byte)
Blattornamentik   Tafel mit den "Zehn Geboten"
 (mit Anfangsworten der Gebote)  
Gerade noch lesbar: "Sie war die 
Krone ihres Mannes".  
   
     
Dreissigacker Friedhof 109.jpg (74792 Byte) Dreissigacker Friedhof 108.jpg (65355 Byte)   
Grabstein für 
Aron Kauser  
Kindergrabstein für Clara Strupp 
(1860-1863) 
  
     

   
   

Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Meiningen 
Seite zur jüdischen Geschichte / Synagoge in Dreißigacker (interner Link)   

Literatur:  

Hans Nothnagel: Die fast vergessene jüdische Gemeinde in Meiningen. In: Hans Nothnagel (Hg.) Juden in Südthüringen - geschützt und gejagt. Bd. 3: Juden in der ehemaligen Residenzstadt Meiningen und deren Umfeld. S. 13-68.  
Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Projektleitung: Kathrin Wolff. Gesamtredaktion: Cordula Führer. Berlin 1992. S. 263.  
Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation - erstellt unter Mitarbeit von Johannes Mötsch. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ( www.lzt.thueringen.de) 2007. Zum Download der Dokumentation (interner Link) Zu Mühlhausen: S.  180-189.

     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 14. Mai 2013