Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Gau-Odernheim (VG Alzey-Land, Landkreis Alzey-Worms) 
Jüdische Friedhöfe 
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde           
    
Siehe Seite zur Synagoge in Gau-Odernheim (interner Link)  
  
  
Zur Geschichte der Friedhöfe     
       
Ein alter jüdischer Friedhof unbekannten Alters befand sich auf einem Grundstück auf dem breiten Wall zwischen der Stadtmauer und der heutigen oberen Brunnenstraße. Da er im Besitz der Stadt war, musste für jede jüdische Beisetzung bis 1797 für das Grab einer erwachsenen Person drei Gulden und für ein Kind ein Gulden und 30 Kreuzer bezahlt werden. Im Jahr 1828 wurde der Friedhof von der jüdischen Gemeinde angekauft. Das Grundstück kam 1919 oder 1920 in Privatbesitz (Edmund Diehl). Vom Friedhof ist heute nichts mehr erhalten. Im Bereich des ehemaligen Friedhofes gibt es neben Wohnbebauung noch Gärten und Gewerbebebauung.      
  
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde 1848 (oder bereits 1830?)  "Am Schallenberg" angelegt. Auf dem Friedhof wurden auch die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde Bechtolsheim beigesetzt. Von einer Friedhofschändung wird erstmals 1935 berichtet. Der letzte erhaltene Grabstein wurde für Jakob Rüb gesetzt, der am 19. Februar 1935 starb. Die Friedhofsfläche umfasst 10,80 ar. 
   
   
Lage der Friedhöfe    
  
Zur Lage des alten Friedhofes siehe Beschreibung oben im Text.  
 
Der neue Friedhof liegt versteckt innerhalb von Ost- und Weingärten nördlich des Ortes am Bechtolsheimer Weg (bzw. Radweg nach Bechtolsheim). 
    
    
Links zu den Google-Maps  
(die grünen Pfeile markieren die Lage der Friedhöfe)  

Lage des alten jüdischen Friedhofes  Lage des neuen jüdischen Friedhofes  

Größere Kartenansicht 

Größere Kartenansicht 

 
 
Fotos 
Der neue Friedhof 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 3.8.2005)  

GauOdernheim Friedhof 104.jpg (66050 Byte) GauOdernheim Friedhof 102.jpg (108078 Byte) GauOdernheim Friedhof 101.jpg (85379 Byte)
Der Friedhof liegt versteckt inmitten 
von Obst- und Weingärten 
Eingangstor Blick über den 
Friedhof 
    
     
GauOdernheim Friedhof 103.jpg (82291 Byte) GauOdernheim Friedhof 100.jpg (95771 Byte)  
     
     
Weitere Fotos sind Fotoseite zu Gau-Odernheim von Michael Ohmsen   

       
     

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Gau-Odernheim 
Das historische Gau-Odernheim - ein Rundgang von Bernd Manz und Ernst Mayer: Link zu diesem Rundgang    
Website der VG Alzey-Land  
Zur Seite über die Synagoge in Gau-Odernheim (interner Link)  

Literatur:  

Germania Judaica II,1 S. 270; III,1 S. 423-425. 
Christoph Einsfeld / Adam Reck / Heinrich Mildenberger: Die Geschichte von Gau-Odernheim. Bilderband und Ergänzungen über die letzten 100 Jahre. Krah. Mainz 1957. Band 2 S. 38-39. Teilband des fünfbändigen Werkes "Die Geschichte von Gau-Odernheim" Hrsg. von der Gemeinde Gau-Odernheim. Mainz 1954 bis 2006.  
Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bd. I S. 237. 
"...und dies ist die Pforte des Himmels" Synagogen - Rheinland-Pfalz. Saarland. Hg. vom Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz mit dem Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes und dem Synagogue Memorial Jerusalem. 2005. S. 162-163 (mit weiterer Lit.). 

    
      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 26. Mai 2013