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Friedhöfe in der Region"
Zur Übersicht: Jüdische Friedhöfe in Baden-Württemberg
Mühringen (Stadt Horb,
Landkreis Freudenstadt)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in
Mühringen (interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Friedhof im Waldgebiet nördlich des Ortes
angelegt. Im 17. Jahrhundert war der jüdische Friedhof in Mühringen zentraler Friedhof für
die jüdischen Gemeinden/Familien in Mühringen, Horb, Haigerloch,
Rexingen, Hemmendorf und Poltringen; Flur
"Totenhau", Fläche 64,85 a).
Die Lage des Friedhofes
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Lage des jüdischen Friedhofes Mühringen
(durch
Pfeil markiert)
(Karte kann durch Anklicken
vergrößert werden) |
Lage des jüdischen Friedhofes
in Mühringen auf dem Stadtplan Horb:
oben anklicken und unter
"Behörden und öffentliche Einrichtungen"
weiterklicken zu
"Friedhof, israel., Mühringen" |
Fotos
Historisches Foto
(Quelle: Jüdische Friedhöfe und Gotteshäuser in
Württemberg. Hg. vom Oberrat der Israeliten in Württemberg 1932)
Neuere Fotos
Der Friedhof
Anfang September 2012
(Fotos: Hahn, Aufnahmen vom 2.9.2012) |
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| Das
Eingangstor |
Die
Hinweistafel |
Informationen
zum Erhalt des Schlüssels |
| Das
Foto oben in hoher Auflösung |
Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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| Teilansichten
des Friedhofes |
Gerätehäuschen,
wurde nach 1945 erbaut
für den jährlich einige Monate als Einsiedler
auf dem Friedhof lebenden Wärter |
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Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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| Teilansichten
des Friedhofes |
| Das
Foto oben in hoher Auflösung |
Das
Foto oben in hoher Auflösung |
Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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Grabmal des
Moises (Moshe) Katz
aus Rottweil (vgl. Pressebericht
unten) |
Alte
Stufen
im Friedhof |
Grabstein
für den Ehrenbürger
Mühringens Moses Perlen |
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Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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Grabstein
für Jakob Eppstein
aus Oberndorf (1831-1910) |
Grabstein für
Jakob Dessauer
aus Wildbad |
Im neueren
Teil: Grabstein für
Emil Elsässer (1867-1929) |
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Gedenkstein für
die in der NS-Zeit
umgekommenen jüdischen Personen
aus Mühringen |
Informationstafel
zum Friedhof - 2011
erstellt im Zusammenhang mit der
Landesgartenschau in Horb |
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| Das
Foto oben in hoher Auflösung |
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Der Friedhof im
Sommer 2003
(Fotos: Hahn, Aufnahmen vom 11.8.2003) |
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| Eingangstor |
Hinweisschild |
Teilansicht |
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| Einzelner Grabstein |
Rechts des Baumes die
"Grabsteingruppe" des SW-Fotos unten |
Teilansicht |
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| Im unteren Teil des Friedhofes |
Teilansichten |
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Grabmal von Auguste
Berlizheimer,
eines der letzten Gräber |
Grabmal von Babette
Berlizheimer
geb. Feigenheimer |
Denkmal für die aus
Mühringen
umgekommenen jüdischen Personen |
Ältere Fotos
(Fotos: Hahn, entstanden Mitte der 1980er-Jahre)
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| Hinweisschild zum Friedhof |
Eingangstor zum Friedhof |
Hinweisschild |
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| Der Friedhof liegt in der Flur "Totenhau" |
Treppe im Friedhof |
Teilansicht des Friedhofes |
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| Grabsteingruppe |
Grabstein für zwei der letzten
Beigesetzten
(1940) |
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Fotos um 1970
(Fotos: Richard Klotz) |
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Einzelne
Grabsteine |
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| Einzelne
Grabsteine/Teilansichten |
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Grabsteine mit
gotischen
Formen |
Oben und Reihe unten:
Grabsteinensemble |
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Presseberichte zum Friedhof
| September 2011:
Der Grabstein von Moritz Katz ist restauriert -
Besuch des Friedhofes zum "Europäischen Tag der Jüdischen
Kultur" |
Artikel von Marion Tischbein im
"Schwarzwälder Boten" vom 5. September 2011 (Foto links: Hahn):
"Einst Rottweil vor Napoleon gerettet.
Horb-Mühringen/Rottweil. Eine Spende aus Rottweil hatte es jetzt möglich gemacht, den
Grabstein von Moshe Kaz auf dem jüdischen Friedhof in Mühringen zu restaurieren. Kaz hatte sich große Verdienste bei der Rettung der Stadt Rottweil vor den Truppen Napoleons erworben. Begraben wurde Kaz in Mühringen, wo er zum Schluss lebte. Am Sonntag, dem Europäischen Tag der jüdischen Kultur, kam eine 30-köpfige Delegation aus Rottweil in Begleitung von Winfried Hecht, dem ehemaligen Archivar von Rottweil, Walter Stegmann als Vertreter der Stadt und dem Sprecher des Arbeitskreises "Ehemalige Synagoge Rottweil", Werner
Kessl, um das restaurierte Grab des jüdischen Handelsmannes zu besuchen.
Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit, im Feuerwehrmagazin Gespräche mit Ortsvorsteherin Monika Fuhl und anderen Bürgern zu führen. "Uns ist es wichtig, dass die Geschichte lebendig erhalten wird und dass wir unsere Wurzeln kennen", betonte
Fuhl. Bürgermeister Jan Zeitler erinnerte daran, dass gerade in Horb viele ehrenamtliche Helfer mitwirken, das Gedenken an die jüdische Vergangenheit aufrecht zu erhalten.
Restauriert hat den Grabstein, der in einem sehr desolaten Zustand war, der Dettinger Bildhauer Josef
Nadj. Das sei für einen Künstler eine außergewöhnliche Aufgabe, sagte er. Er habe sich bemüht, die Restsubstanz zu erhalten, ohne große Veränderungen vorzunehmen. Der Grabstein aus Sandstein, der vorher schräg und zur Hälfte im Boden versunken war, hat nun eine neue Basis bekommen und ragt jetzt wieder aufrecht aus der Erde heraus.
Hecht, der ehemalige Archivar, erläuterte die Bedeutung von Moshe Kaz für die Stadt Rottweil. Er sei für die Stadt ein ganz wichtiger Mann gewesen. Der jüdische Friedhof ist ein Denkmal, das man erhalten sollte, betonte Hans-Josef
Ruggaber. "Er ist mit seinen etwa 800 Gräbern einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Württembergs", erklärte er.
Bei Kaffee und Kuchen im Feuerwehrhaus überreichte Stegmann Ortsvorsteherin Fuhl als Gastgeschenk ein Buch über die Geschichte Rottweils und einen Scheck über 450 Euro für den jüdischen Friedhof und versprach weitere Spenden. Die Mühringer wurden dann noch zu einem Rundgang mit Führung nach Rottweil eingeladen. Letzte Station der Delegation war Nordstetten. Hier wurde sie im Schloss von Ortsvorsteherin Edith Barth empfangen. Zwei Dinge standen in Nordstetten auf dem Programm, einmal die Ehrung des ehemaligen Staatspräsidenten Lorenz Bock, der in Nordstetten geboren wurde und unerwartet 1948 in Rottweil verstarb und zum zweiten ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof in Nordstetten am Grab des jüdischen Nordstetter Dichters Berthold Auerbach."
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Weitere Artikel zur Restaurierung:
Artikel in "Die Neue Rottweiler Zeitung" vom 19. August 2011:
"Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Rottweil. Exkursion zum Grab von
Moshe Kaz.
Rottweil, 19. August (ksm). - Der Arbeitskreis Ehemalige Synagoge
Rottweil veranstaltet am Sonntag, 4. September, eine Exkursion nach
Mühringen. Im Mittelpunkt steht der Jude Moshe Kaz....
Link zum Artikel -
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Artikel in "Die Neue Rottweiler
Zeitung" vom 5. September 2011: "Arbeitskreis Ehemalige
Synagoge Rottweil. Finanzhilfe aus Rottweil kommt in Mühringen gut an.
Rottweil, 5. September (ks). Erstes Ziel der Geschichtsexkursion des
Arbeitskreises Ehemalige Synagoge Rottweil zum Europäischen Tag der
Jüdischen Kultur war am Sonntagnachmittag der Judenfriedhof in
Horb-Mühringen. Dort war der restaurierte Grabstein für Mosche Kaz zu
besichtigen..."
Link zum Artikel -
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Artikel in "Stadtnachrichten der Stadt
Rottweil" vom 26. September 2011: "Grabstein von Moshe Kaz
saniert. Spende aus Rottweil macht's möglich. Danke einer Spende aus
Rottweil war es möglich, den Grabstein von Moshe Kaz auf dem jüdischen
Friedhof in Horb-Mühringen zu sanieren. Kaz hatte sich große Verdienste
bei der Rettung Rottweils vor den Truppen Napoleons
erworben..."
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Artikel in "Die Neue Rottweiler
Zeitung" vom 26. Oktober 2011: "Rottweiler Initiative.
Grabstein von Moshe Kaz mitfinanziert.
Rottweil, 26. Oktober (2011) (ks) - Durch eine Rottweiler Initiative
konnte im September der Grabstein des einstigen wichtigen Retters der
Stadt aus Kriegsnot Moshe Kaz in Mühringen restauriert werden. Die
Spendensumme aus Rottweil beläuft sich jetzt auf 550 Euro, demnach
ungefähr die Hälfte der anfallenden Bildhauerkosten.
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Gräber
im Wald. Lebensspuren auf dem jüdischen Friedhof in Mühringen.
Dokumentation des Friedhofes, der über 300 Jahre in Mühringen ansässigen
jüdischen Gemeinde und des Rabbinats Mühringen. Hg. vom Stadtarchiv Horb
und vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen (= Jüdische
Friedhöfe der Stadt Horb Band II). Horb 2003. |

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