Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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zu den Synagogen in Baden-Württemberg 
Zur jüdischen Geschichte / Synagoge in Pforzheim bis 1938/40  
  

Pforzheim (Stadtkreis) 
Jüdische Geschichte nach 1945 / neue Synagoge 2006
        

Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945  
Liste der in Pforzheim 1946 wieder lebenden jüdischen Personen   
Zur Entstehung der neuen Gemeinde      
Zur Geschichte der Betsäle / Synagogen nach 1945   
Die Einweihung der neuen Synagoge am 15. Januar 2006   
Inzwischen Erinnerung: Fotos vom alten Betsaal bis 2006 und nicht verwirklichte Pläne 2003/2005  
Einzelne Berichte  
Links und Literatur   

     

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945      
     
Die nach 1945 wieder zugezogenen jüdischen Personen gehörten zunächst zur jüdischen Gemeinde in Karlsruhe. Es waren zunächst nur wenige Personen, später zogen weitere aus Israel, Polen und anderen osteuropäischen Ländern in der Stadt zu. 
    
Liste der in Pforzheim 1946 wieder lebenden jüdischen Personen

Pforzheim Aufbau 23081946.jpg (95150 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Aufbau" vom 23. August 1946: "Juden in Pforzheim. Auf den Namen folgen Geburtsdatum, Geburtsort und jetzige Adresse. Mitglieder der jüdischen Gemeinde…."

   
Zur Entstehung der neuen Gemeinde 
  
In den 1980er-Jahren konnte eine neue jüdische Gemeinde (Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim) begründet werden konnte. Sie erfuhr seit den 1990er-Jahren starken Zuwachs von jüdischen Gläubigen aus den ehemaligen Ländern der Sowjetunion. Die Jüdische Gemeinde versteht es als wichtige Aufgabe, den zugewanderten Gläubigen in Pforzheim geistliche Wegweisung und Orientierung zu geben. Darüber hinaus sollen die neuen jüdischen Bürger unterstützt werden, sich in das Leben der Stadt zu integrieren. Gegenwärtig (Stand September 2011) besteht die Jüdische Gemeinde Pforzheim aus 430 Mitgliedern, darunter 80 Jugendliche unter 16 Jahren. Darüber hinaus gibt es etwa 70 Personen, die durch ihre jüdischen Ehepartner am Gemeindeleben teilnehmen.
   
   
Zur Geschichte der Betsäle / der Synagoge 1945 - 2006      
   
Erstes Zentrum der jüdischen Gemeinde war bis 1961 in Brötzingen in der Privatwohnung von Moritz Reis bis 1961. 
   
In den 1990er-Jahren gab es einen Betsaal in einem Haus am Marktplatz, später in der Zerrenner Straße am Waisenhausplatz. 2003/04 war zunächst der Bau einer neuen Synagoge in den Kallhardtanlagen mit einem jüdischen Gemeindezentrum geplant. Dieser Plan wurde nicht verwirklicht. Im Frühjahr 2004 konnte die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden das dreistöckige Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank (LZB) an der Emilienstraße 20/22 für die inzwischen (Stand Anfang 2006) etwa 430 Mitglieder zählende jüdische Gemeinde in Pforzheim (davon 80 Jugendliche unter 16 Jahren) erwerben. Das Gebäude wurde bis Anfang 2006 nach den Plänen von Architekt Nathan Schächter (Münster) zu einem jüdischen Gemeindezentrum mit Synagoge, Schule, Gemeindeverwaltung und weiteren Einrichtungen umgestaltet. Am 15. Januar 2006 wurde die neue Synagoge in Anwesenheit des früheren aschkenasischen Oberrabbiners von Jerusalem Israel Meir Lau und des damaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs Günter Oettinger feierlich eingeweiht.
     
     
     
Die Einweihung der neuen Synagoge am 15. Januar 2006  


Das Programm:  

Feierlicher Einzug der Tora  
Gesang Oberkantor Raphael Polani  
Begrüßung durch den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheim Herrn Rami Suliman  
Ansprachen zur Eröffnung 
-  Oberrabbiner der Stadt Tel Aviv-Jaffa  Rabbiner Israel Meir Lau 
-  Ministerpräsident Baden-Württembergs Herr Günter Oettinger  
-  Vizepräsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland  Frau Charlotte Knobloch 
-  Oberbürgermeisterin der Stadt Pforzheim  Frau Christel Augenstein  
-  Der Vorsitzende des Oberrates / IRG Baden  Jakov Goldenberg  
Gesang Oberkantor Raphael Polani
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Pforzheim durch Herrn Rabbiner Israel Meir Lau
Im Anschluss: Empfang mit israelischen Spezialitäten 

   
Fotos von der Einweihung der neuen Synagoge am 15. Januar 2006

Pforzheim Synagoge n200.jpg (64266 Byte) Pforzheim Synagoge n215.jpg (67674 Byte) Pforzheim Synagoge n201.jpg (69986 Byte) Pforzheim Synagoge n216.jpg (60475 Byte)
Letzte Vorbereitungen   Um 15 Uhr: Der Betsaal ist voll besetzt   Im Hintergrund der hintere
 Teil der Frauenempore
     
     
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Der feierliche Einzug und die Einbringung der Tora - dadurch wird das Gebäude zur Synagoge  
 
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Oberrabbiner Lau begrüßt
 Ministerpräsident Oettinger  
Einige Rabbiner sowie 
Vertreter der Kirchen  
Oberkantor Raphael Polani
 (Mannheim)
Begrüßung durch den Vorsitzenden
 der IKP Rami Suliman
       
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Ansprache von Oberrabbiner
Israel Meir Lau 
Ansprache von Ministerpräsident 
Günter Oettinger 
Ansprache von Vizepräsidentin
 Charlotte Knobloch 
Ansprache von
 Oberbürgermeisterin 
Christel Augenstein
       
       
Pforzheim Synagoge n217.jpg (75106 Byte) Pforzheim Synagoge n223.jpg (64619 Byte) Pforzheim Synagoge n218.jpg (61752 Byte) Pforzheim Synagoge n220.jpg (56883 Byte)
Gratulationen nach der Feier:
 rechts hinten Andrew W.
 Hilkowitz, Moderator der
 Einweihungsfeier
Begehrter Gesprächspartner -
Oberrabbiner Israel Meir Lau  
In der Mitte: David Seldner,
 Vorsitzender der Jüdischen
 Kultusgemeinde in Karlsruhe 
   
  
      
Pforzheim Synagoge n221.jpg (72227 Byte) Pforzheim Synagoge n219.jpg (73879 Byte) Pforzheim Synagoge n224.jpg (46475 Byte)  
Oberbürgermeisterin 
Augenstein im Gespräch 
Im Gespräch mit Barbara Traub, Vorstandssprecherin der 
Israelitischen Gemeinde Württembergs: links Rami Suliman, 
rechts Charlotte Knobloch  
 
  
     
Pforzheim Synagoge n225.jpg (75508 Byte) Pforzheim Synagoge n226.jpg (74310 Byte) Pforzheim Synagoge n227.jpg (49151 Byte)  
Oberrabbiner Lau trägt sich in 
das Goldene Buch der 
Stadt Pforzheim ein 
Stehempfang - Blick von 
der Frauenempore 
Nach der Feier auf 
der Frauenempore 
 
     
       
Pforzheim Synagoge n222.jpg (89908 Byte) Pforzheim Synagoge n229.jpg (41836 Byte) Pforzheim Synagoge n228.jpg (37823 Byte)  
Der Vorhang (Parochet) 
vor dem Toraschrein 
Die Rundleuchter über dem vorderen Bereich des 
Betsaales zeigen Texte aus der Tora 
 
     
Pforzheim Synagoge n230.jpg (35245 Byte) Pforzheim Synagoge n231.jpg (40192 Byte)     
Am Eingang erinnert ein Foto
 an die 1938 zerstörte
 Synagoge Pforzheims 
Über dem 
Eingangsbereich 
     
    

    
    
Inzwischen Erinnerung: Fotos vom alten Betsaal bis 2006 und nicht verwirklichte Pläne 2003/2005 
(Quelle: Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim

image024.jpg (53644 Byte) image028.jpg (49833 Byte) image026.jpg (49492 Byte) Pforzheim Chanukka 01.jpg (35872 Byte)
Links und Mitte: Blick über den Schulchan (Vorlesepult) zum Toraschrein  Chanukkafeier Dezember 2004 
   
     
Nicht verwirklicht: die Pläne von 2003 für eine neue Synagoge in Pforzheim
Pforzheim Synagoge Plan 01.jpg (45716 Byte) Pforzheim Synagoge Plan 02.jpg (48580 Byte) Pforzheim Synagoge Plan 03.jpg (40447 Byte) Pforzheim Synagoge Plan 04.jpg (49922 Byte)
     
Wirklichkeit geworden: Die Pläne des neuen Betsaales von 2005
(Quelle: Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim)
Pforzheim Synagoge n140.jpg (24490 Byte) Pforzheim Synagoge n143.jpg (32126 Byte) Pforzheim Synagoge n141.jpg (33774 Byte) Pforzheim Synagoge n142.jpg (21683 Byte)
Virtueller Blick zum Toraschrein Blick über die Empore 
in den Betsaal
Am Lesepult
   

    
    
Einzelne Berichte       

Dezember 2008: Über Andrew Hilkowitz und seine Synagogenführungen 
Pforzheim PA 29122008.jpg (391725 Byte)Foto von Chris Heinemann mit Untertext: "'Das Gesicht' der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheims ist Andrew Hilkowitz für viele Menschen, geleitete er doch zahlreiche Interessierte bei Führungen durch die Synagoge. Aus Altersgründen zieht er sich von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zurück."  
Artikel von Chris Heinemann im "Pforzheimer Kurier" vom 29. Dezember 2008: "Mit Synagogenführungen Schranken abgebaut. Nach 15 Jahren beendet Andrew Hilkowitz seine offizielle ehrenamtliche Tätigkeit für die Israelitische Kultusgemeinde.   
Für viele ist er schlichtweg 'das Gesicht' der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheims (IKP). Ein Großteil der insgesamt fast 13.000 Besucher in d en vergangenen drei Jahren hat durch ihn wertvolle Einblicke in die lebendige Gegenwart, leidvolle Geschichte und hoffnungsvolle Zukunft der Pforzheimer Juden gewonnen. Seit Eröffnung des jüdischen Gemeindezentrums vor drei Jahren führt Andrew Hilkowitz im Schnitt 25- bis 30-mal im Jahr eine Besuchergruppe durch die Räume in der Emilienstraße. Und das soll auf Wunsch des Gemeindevorstands auch vorläufig so bleiben, obwohl der 67-jährige vor kurzem seine offizielle Ehrenamtstätigkeit aus Altersgründen beendet hat..."  
Zum weiteren Lesen bitte Artikel anklicken - bitte längere Ladezeit auf Grund der Dateigröße beachten.  
 
 
Juli bis September 2011: Ausstellung "Jüdisches Leben in Pforzheim" in der Galerie Pforzheim 
(Bleichstraße 81: Öffnungszeiten siehe auf der Website der Stadt Pforzheim: Seite zur Galerie Pforzheim)     
Zum Lesen der Presseartikel: bitte Textabbildungen anklicken   
Pforzheim PA PK 01072011a.jpg (173055 Byte) Pforzheim PA PZ 01072011.jpg (178060 Byte) Pforzheim PA PZ 04072011a.jpg (141065 Byte)
Oben: Artikel im "Pforzheimer Kurier" 
vom 1. Juli 2011 von Susanne Roth: 
Alle Facetten eingefangen. Ausstellung 
zum jüdischen Leben in Pforzheim"  
  
Artikel in der "Pforzheimer Zeitung" 
vom 1. Juli 2011 von Olaf Lorch-Gerstenmaier:
 "Bestandteil der Stadtgeschichte. Vom
 Mittelalter bis zur neuen  Synagoge: Ausstellung:
 Jüdisches Leben in Pforzheim" in der Galerie.
Oben: Artikel in der "Pforzheimer Zeitung" 
vom 4. Juli 2011 von Olaf Lorch-Gerstenmaier:
 "Zu Gast in der Stadt: der Historiker 
Uri Kaufmann. 'Im Zentrum spiegelt sich 
die Krise wider'".  
     
  
September 2011: Der Verein "Pro Synagoge" löst sich nach zehnjähriger erfolgreicher Arbeit auf    
Artikel in der Pforzheimer Zeitung" vom 12. September 2011: Link zum Artikel; eingestellt auch als pdf-Datei.      
 
Januar 2016: 10 Jahre "neue Synagoge" in Pforzheim   
Artikel in der "Jüdischen Allgemeinen" vom 20. Januar 2016: "Pforzheim - Ein Zeichen des Vertrauens. Gemeinde feierte das zehnjährige Bestehen ihres Zentrums..." 
Link zum Artikel    
 

 
   

Links und Literatur  

Links: 

Website der Stadt Pforzheim  
Website der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheim  
Verein "Pro Synagoge" in Pforzheim  
Zur Seite über die alten Synagogen in Pforzheim (interner Link) 

Literatursiehe vorherige Seite   

    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 21. Januar 2016