Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Quedlinburg (Kreisstadt) 
Jüdischer Friedhof  
  

Zur Geschichte des Friedhofes           
   
In
Quedlinburg gab es einen jüdischen Friedhof vermutlich bereits im Mittelalter. Im Stadtplan von 1782 findet sich noch die Bezeichnung "Joddenkewer" (hebräisch kewer = Grab). Der Friedhof lag anscheinend innerhalb der Stadtmauern unmittelbar westlich des Weingartens (am westlichen Stadtrand an der Weingartenstraße).

Wann der neue jüdische Friedhof angelegt wurde, ist nicht bekannt.  Die Friedhofsfläche umfasst etwa 12,00 ar. In der NS-Zeit wurde der Friedhof geschändet, dennoch waren offensichtlich viele Grabsteine noch nach 1945 vorhanden. Erst 1976 wurden die bis dahin noch erhaltenen Steine abgeräumt und dafür ein 1,50 m hoher Gedenkstein aufgestellt. 1988 konnten noch drei Bruchstücke von Grabsteinen im Gesträuch gefunden werden.   
    
    
Die Lage des Friedhofes   
  
Der Friedhof liegt an der Westhäuser Straße/Zwergkuhle neben dem Blasii-Friedhof. 

Lage des jüdischen Friedhofes in Quedlinburg auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken 
und über das Verzeichnis der "Behörden und öffentl. Einrichtungen" zu "Friedhof, jüd.". 

  
  
Fotos
 
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Bremerhaven, Aufnahmen im Mai 2007)

  Qlb04.JPG (90563 Byte)  
  Das Eingangstor   
     
Qlb03.jpg (104312 Byte) Qlb02.jpg (100130 Byte) Qlb01.jpg (86171 Byte)
Gedenkstein mit der vermutlich gewaltsam zerschlagenen Inschriftentafel (Frühjahr 2007) 

  
   
Kurzes Video über den jüdischen Friedhof in Quedlinburg - eingestellt bei YouTube  
  
  
   
   

Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Quedlinburg  
Wikipedia-Artikel "Jüdische Gemeinde Quedlinburg"     

Literatur:  

Germania Judaica II,2 S. 1157ff. 
Zeugnisse jüdischer Kultur S. 204f. 
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 567f.   

  
  

                   
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Stand: 08. Dezember 2013