Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Rodalben (Kreis Südwestpfalz) 
Jüdischer Friedhof
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde              
    
Siehe Seite zur Synagoge in Rodalben (interner Link)   
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes                
    
Der Friedhof wurde am 24. Februar 1876 anlässlich einer ersten Beisetzung eröffnet. Er umfasst eine Fläche von 14,00 ar (Flurstück Nr. 1051).        
    
Die Einweihung des Friedhofes (1876)             

Rodalben Israelit 08031876.JPG (110743 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. März 1876: "Aus dem Bezirks-Rabbinat Pirmasens-Rodalben. Sie werden wohl noch wenig von unserer Gemeinde gehört haben, und ich bin überzeugt, dass Sie uns gewiss bereitwillig die Spalten ihres geschätzten Blattes öffnen.
Heute, am 29. Schewat (= 24. Februar 1876) war für die israelitische Gemeinde dahier einer der denkwürdigsten Tage. Es wurde nämlich gelegentlich der Beerdigung der Witwe Bär dahier der neue israelitische Friedhof eingeweiht und zwar durch Herrn Rabbiner Seligmann in Kaiserslautern, welcher den beurlaubten Rabbiner, Herrn Oppenheim in Pirmasens, vertritt. 
Nachdem man mit der Leiche auf dem Friedhof angekommen war, sprach Herr Rabbiner Seligmann über den 15.-17. Vers des 103. Psalms. Durch die herrliche Ausführung des Textes wurden alle Anwesenden tief ergriffen. Und es waren dieser nicht wenige. Außer der ganzen hiesigen Kultusgemeinde waren auch viele benachbarte Jehudim herbeigeeilt. Selbst der größte Teil der hiesigen katholischen Gemeinde, worunter der Pfarrer, Bürgermeister, Einnehmer und Gemeinderäte, beteiligte sich an diesem ernsten Akte, und wird dieser Tag für das gegenwärtige Geschlecht in steter Erinnerung bleiben. Sowie wir denselben aber heute mit Fasten und jom kippur katan ("kleiner Versöhnungstag") ausgezeichnet haben, so soll er jedes Jahr (und das haben wir uns zum Gelübde gemacht) mit Gebet und Fasten begangen werden.
Gebe der Allgütige, dass wir recht lange keinen Gebrauch von unserem Beit Hachaiim (Haus des Lebens = Friedhof) zu machen brauchen." 

   
   
Lage des Friedhofes          
   
Der Friedhof befindet sich unmittelbar nordwestlich des Ortes oberhalb der Zweibrücker Straße an der Ecke Am Klinkenberger Weg/Mainbrunnenstraße.  

Lage des jüdischen Friedhofes in Rodalben auf dem dortigen Stadtplan: 
Links anklicken und unter "Behörden und Öffentliche Einrichtungen" weiter zu "Friedhof, jüd."

     
     
Fotos
 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 20.4.2006)       

Rodalben Friedhof 102.jpg (113322 Byte) Rodalben Friedhof 103.jpg (104783 Byte)   
Eingangstor Hinweistafel    
     
Rodalben Friedhof 100.jpg (104868 Byte) Rodalben Friedhof 101.jpg (102124 Byte)  
Blicke über den Friedhof vom Eingangstor    

   
     

Links und Literatur  

Links:  

Website der Stadt Rodalben 
Website der Verbandsgemeinde Rodalben  
Zur Seite über die Synagoge in Rodalben (interner Link)

Literatur:  

  

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 27. Dezember 2014