Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Singen (Kreis Konstanz) 
Jüdische Geschichte / Betsaal

Übersicht:  

bulletZur Geschichte jüdischer Bewohner  
bulletZur Geschichte des Betsaales / der geplanten Synagoge   
bulletFotos / Darstellungen 
bulletBerichte / Presseartikel   
bulletErinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  
bulletLinks und Literatur   

    

Zur Geschichte jüdischer Bewohner (english version)   
    
In Singen ließen sich um 1666 jüdische Familien nieder, die jedoch bald wieder aus dem Ort abgewandert sind. 
  
Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen wieder einige Juden – vor allem aus Gailingen und Randegg – zu (1885 zwei, 1900 drei jüdische Einwohner). Nach 1900 vermehrte sich ihre Zahl. Die jüdischen Einwohner Singens gehörten zunächst zur Synagogengemeinde Konstanz. Im Verlaufe der 1920er-Jahre nahm ihre Zahl so zu, dass man eine Gemeindegründung in Erwägung zog.     
  
An ehemaligen, bis nach 1933 bestehenden Handels- und Gewerbebetrieben im Besitz jüdischer Familien sind bekannt. Taxameterbetrieb Ludwig Bab (Scheffelstraße 7), Kleintierhandlung Josef Biedermann (Audifaxstraße 3), Elektro- und Rundfunkgeräte-Großhandlung Wilhelm Guggenheim (Bahnhofstraße 17), Kaufhaus S. Guttmann & Co. (Damen- und Herrenkonfektion und Schuhwaren), Inh. Sally, Berthold und Siegfried Guttmann (Scheffelstraße 26, bis 1934; Hinweistafel am Haus erinnert an die Geschichte der jüdischen Kaufhäuser Guttmann und Guggenheim), Tabakhandlung Helene Löwinstein (Hadwigstraße 28), Häute-, Fell- und Darmhandlung Isidor Mayer (Harsenstraße 26), Konfektionsgeschäft Pollak, Kurz & Sohn, Teilh. Franz Josef Pollak (Ekkehardstraße 89), Möbelhaus Gebr. Schärf OHG., Inh. Salo Schärf (Freiheitsstraße 19-21). Weitere Anschrift: Studienrat Dr. Max Neustädter wohnte in der Burgstraße 3.    
  
Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1933 mit 44 Personen erreicht (nach anderen Angaben lebten damals 14 jüdische Familien mit zusammen 60 Personen in der Stadt). Auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien sind bis 1940 alle von ihnen von Singen verzogen oder konnten emigrieren (insbesondere USA, Palästina, Südamerika). Allerdings wurden später mindestens 14 von ihnen von ihren Zufluchtsorten deportiert und ermordet.    
      
In der NS-Zeit war Singen Durchgangsstation für viele jüdische Flüchtlinge in die Schweiz. Daran erinnert seit 1993 am Bahnhof eine Informationstafel des "Geschichtspfades" Singen. Dabei wird auch an das Schicksal des jüdischen Ehepaares Margarete und Ottmar Pollok aus Berlin gedacht, das am 25. November 1942 auf dem Bahnhof Selbstmord beging (zunächst in Singen auf dem Waldfriedhof bei den "Russengräbern" bestattet, 1945 auf dem jüdischen Friedhof in Gailingen beigesetzt).  

Bis zum Beginn der Deportation der Badener Juden im Oktober 1940 wohnten in Singen keine jüdischen Personen mehr. Auf dem Weg der Deportation nach Gurs wurden am 22. Oktober 1940 jedoch die Gailinger jüdischen Einwohner in der Waldeck-Turnhalle gefangen gehalten. Von dort wurden sie auf offenen Lastwagen "zur Volksbelustigung der Singener Stadtbevölkerung" (Berty Friedländer) zum Bahnhof gebracht. Von dort wurden sie in einem Zug gemeinsam mit den Konstanzer Juden in das Internierungslager nach Gurs verbracht. Das in Singen zurückgelassene Hab und Gut der jüdischen Personen wurde wenig später in der Scheffelhalle versteigert.
    
Von den in Singen geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945", ergänzt durch Gedenkbuch Baden-Württemberg; die Liste ist unvollständig): Jette (Jettchen) Guggenheim geb. Goldschmidt (1892), Wilhelm Guggenheim (1885), Berthold Guttmann (1884), Ida Guttmann geb. Jacob (1890), Johanna Guttmann (1917), Sofie Guttmann geb. Dreifuß (1887), Selma Lipsky (1876), Maria Reutlinger geb. Biedermann (1878), Henny Salomon (1892),  Gretel (Gretchen) Weil (1908), Lucie Weil (1926), Margarethe Weil geb. Iller (1889).   
 
Seit 2010 wurden in Singen bei mehreren Verlegeaktionen "Stolpersteine" verlegt. Zu einzelnen Biografien der Personen, für die "Stolpersteine" liegen vgl. http://www.stolpersteine-singen.de bzw. http://www.stolpersteine-singen.de/biografien/. Dazu Wikipedia-Artikel  https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine_in_Singen_(Hohentwiel)
    
    
Zur Geschichte des Betsaales / der geplanten Synagoge    
    
Die jüdischen Einwohner Singens gehörten zunächst zur Synagogengemeinde Konstanz. Im Verlaufe der 1920er-Jahre nahm ihre Zahl so zu, dass man eine Gemeindegründung und den Bau einer Synagoge ernsthaft in Erwägung zog. Um nicht immer die weiten Strecken zu den Synagogen in Gailingen und Konstanz zurücklegen zu müssen, richtete man zunächst einen Betsaal ein. Salo Schärf, Besitzer des Möbelgeschäftes "Roll und Co." stellte hierfür die Räumlichkeiten über seinem Geschäft in der Poststraße 19 und 21 (heutige Freiheitstrasse) zur Verfügung. Dieser Betsaal reichte für etwa 30 Personen aus. In ihm feierte die kleine jüdische Gemeinde auch die Hohen Feiertage. Nachdem ein Betsaal vorhanden war, legte man 1931 einen Synagogenbaufonds an, mit dem man die Mittel für den Bau einer Synagoge in Singen ansparen wollte. Die NS-Zeit zerstörte die Pläne einer hier entstehenden jüdische Gemeinde.    
    
    
Adresse des früheren Betsaales: im Gebäude Freiheitsstrasse 19/21   
   
   
Fotos 
Historisches Foto: 

 Der Betsaal im Haus von Salo Schärf   
 Der Betsaal war eingerichtet mit Bänken und hatte einen kleinen Toraschrank mit Torarolle, davor ein weißer Vorhang (Parochet mit Symbol der Torakrone und Buchstaben für Keter Tora = Torakrone), rechts und links des Toraschrankes Leuchter, darüber Davidstern: links ein Kidduschbecher; auf Bank und Stuhl vor dem Toraschrein Gebetsschale (Tallitot, singular Talit), rechts neben dem Toraschrank das Vorlesepult (Schulchan) mit weißer Decke, darüber Gemälde und hebräische Inschrift hebräisch "Ma towu ohalecha Ja'akow" = "Wie schön sind deine Zelte Jakob" (4. Mose 24,5). Die weiße Farbe von Parochet und Lesepult deutet auf das jüdische Neujahrsfest hin (Rosch Haschana). 

   
Fotos nach 1945/Gegenwart:  

 "Stolpersteine" in Singen
(Fotos: Wikimedia Commons)
   
  Stolperstein für Daniel Jakob Kahn (geb. 1878 in Mannheim), 1909 bis 1921 badischer SPD-Landtagsabgeordneter; seit 1921 in Singen, elf Jahre im Gemeinderat, zuletzt auch zweiter stellvertretender Bürgermeister. Nach Haftzeit im KZ Dachau 1946 wieder als Gemeinderat in Singen; starb an den Spätfolgen 1948. Stolperstein für Salomon Schärf (geb. 1898 in Wiznitz, Bukowina, Rumänien, verheiratet mit Erna geb. Beigel aus Moschin/Posen; drei Töchter: Esther, Ruth und Nurit), war mit seinem Bruder Moses Mitinhaber der Möbelfirma "Roll & Co." in der Freiheitsstraße 19-21; in seiner Wohnung war auch ein Betsaal eingerichtet (siehe oben); seit 1933 vom Boykott betroffen, musste sein Geschäft verkaufen; nach Palästina emigriert; 1950 zurück nach Freiburg, zeitweise Vorsitzender der jüdischen Gemeinde (gest. 1969 in Freiburg).

    
     
Berichte / Presseartikel  

Herbst 1986: Jizhak Schwersenz berichtet über seine Flucht im Februar 1944 von Singen in die Schweiz  
Singen PA 198601.jpg (350201 Byte)Artikel von Werner Gutmann in der "Stuttgarter Zeitung" vom 7. November 1986: 
"Ein Jude noch einmal auf seinem Fluchtweg. Vor 42 Jahren von Berlin über Singen in die Schweiz - Der Schrecken holt den alten Mann noch ein..."
Zum Lesen des Artikels bitte Textabbildung anklicken.  
Singen PA 198601a.jpg (113111 Byte)Foto links: "Jizhak Schwersenz an der 'grünen Grenze' bei Thayingen: vor 42 Jahren schlug er sich hier voller Angst vor Kontrollen in die Schweiz. Jetzt hat er den Schreckensgang wiederholt, am hellen Tag und mit der Erlaubnis der Zollbehörden."
 
Sommer 1993: Das "Haus der Geschichte" in Stuttgart informiert über Helfer von Juden 
Singen PA 199301.jpg (263406 Byte)Artikel in der "Eßlinger Zeitung" vom 20. Juli 1993: "Nicht nur am 20. Juli - Widerstand im Nazi-Deutschland. Haus der Geschichte informiert über Helfer von Juden - Verfolgte über die Schweizer Grenze gebracht.  
Stuttgart/Singen
(lsw) - Es geschah aus Mitleid: 16 Juden rettete Josef Höfler 1943 und 1944 vor dem sicheren Tod in den Gaskammern Nazi-Deutschlands. Dabei war der nahe der Schweizer Grenze in Gottmadingen lebende Höfler eher ein bedächtiger Mann und nicht politisch aktiv...". Zum weiteren Lesen des Artikels bitte anklicken. 

    
    
    
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte   

Juli 2009: In Singen sollen "Stolpersteine" verlegt werden  
Artikel im "Südkurier" vom 11. Juli 2009 (Artikel):  Singen - Mahnmale auf Schritt und Tritt. Die Opfer der Nazidiktatur sollen auch in Singen nie vergessen werden. Die Gedenkinitiative "Stolpersteine für Singen" sucht deshalb Paten für ein Projekt, bei dem Gedenksteine ins Straßenpflaster eingelassen werden..."    
   
Hinweis:  Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) sucht weitere Menschen, die sich an dem Projekt Stolpersteine beteiligen. Die Stolpersteine werden über Patenschaften finanziert. Herstellung und Verlegung kosten pro Stein 95 Euro. Auch Spenden sind willkommen. Konto: Pfarrgemeinde Herz-Jesu, Volksbank Singen, Kt-Nr: 10198500, BLZ 69290000, Verwendungszweck "Stolpersteine für Singen." 
  
März 2010: Die Verlegung von "Stolpersteinen" ist für Juli 2010 geplant   
Artikel im "Südkurier" vom 11. März 2010 (Artikel, nicht mehr zugänglich): "Singen - Stolpersteine: Gedenktafeln erinnern an Opfer des Naziterrors [0] 
Singen
(sk) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Singen will mit so genannten Stolpersteinen an Opfer der Naziverfolgung erinnern. Der Runde Tisch zur Aktion hat sich gestern in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde getroffen, um die erste Verlegung am 13. Juli zu planen. Die Stolpersteine sind zehn Zentimeter lange Betonsteine, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden vor den letzten Wohnorten der NS-Opfer in das Pflaster des Gehweges eingelassen."
 
Juli 2010Zur Verlegung der "Stolpersteine" am 13. Juli 2010   
Artikel von Susanne Gehrmann-Röhm im "Südkurier" - Ausgabe Singen - vom 8. Juli 2010 (Artikel, gebührenpflichtig): 
"Singen. Die ersten 16 Stolpersteine kommen. Das Kunstobjekt 'Stolpersteine' wird nun auch in Singen Realität.
Am Dienstag, 13. Juli, werden die ersten 16 Stolpersteine im Singener Stadtzentrum verlegt. Initiator Heinz Kapp erläuterte zusammen mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Hans-Peter Storz und Oberbürgermeister Oliver Ehret, warum das Projekt wichtig ist..." 
"...Die Standorte der Stolpersteine: Harsenstraße 36, Alemannenstraße 65, Eingang Hegau-Gymnasium, Schwarzwaldstraße 30, Hegaustraße 27 A, Scheffelstraße 33, St. Peter-und-Paul-Kirche, Mühlenstraße 3 (Stadthalle) und Eingang Rathaus..." 
"...Die Menschen auf den Stolpersteinen sind Therese, Georg, Xaver und Anna Harlander, Max Porzig, Eugen und Isidor Löwinstein, Friedrich Vallendor, Dora und Franz-Josef Pollack, Renate Johanna Reiss, Selma Lipski, Pfarrer Eugen Weiler, Pfarrer August Ruf, Arthur Schäufele und Daniel Jakob Kahn..."  Kontakt: Hans-Peter Storz, Telefon 07731/86050, Spendenkonto 10198500 bei der Volksbank Hegau, Bankleitzahl 69290000."      
    
Mai 2011: Weitere "Stolpersteine" werden im Juli 2011 verlegt      
Artikel im "Südkurier" - Ausgabe Singen - vom 9. Mai 2011 (Artikel, gebührenpflichtig): "18 neue Stolpersteine für Singen.  
Die Inschriften erinnern an Opfer des Nationalsozialismus.."  
"...Die neuen Namensgeber und der voraussichtliche Verlegeort sind: Albert Bronner (Wiesenstraße 2), Bernhard Dietrich (Rathaus), Albert Kapitel (noch unklar), Max Maddalena (Gewerkschaftshaus Schwarzwaldstraße 30), Margarete, Lucie und Heinrich Weil (Scheffelstraße 8), Adolf Wicker (noch unklar), Heinrich Weber (Heinrich-Weber-Siedlung), Johanna Schwarz (ehemalige Hauptstr. 32, Bohlingen), Anton Reigl (Harsenstraße 12), Edwin Müller (Harsenstraße 6), Frieda Gollrad (Zelglestraße 9), Otto Ehinger (Schmiedstr. 13), Ernst Weiler (Harsenstr.), Karl Thoma (Zur Dornermühle 27 in Hausen an der Aach), Max Löwinstein (noch offen) und Helene Löwinstein (Hegaustr. 47)..."   
 
Juli 2011: Bericht über die Verlegung von "Stolpersteinen" in Singen:  
Link zum Artikel im "Südkurier" vom 16. Juli 2011 (gebührenpflichtig)    
Siehe auch Artikel im "seemoz.de" vom 8. Juli 2011: "Stolpersteine auch für Singen"  Link zum Artikel   
Flyer zur Verlegung der "Stolpersteine": eingestellt als pdf-Datei
   
Februar 2012: Weitere "Stolpersteine" in Singen. 
Artikel im "Südkurier" vom 2. Februar 2012: "Weitere Stolpersteine in Singen. Zum dritten Mal werden Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus installiert, wobei Angehörige helfen können..." 
Link zum Artikel (gebührenpflichtig)     
 
Februar 2018: Sechste Verlegung von "Stolpersteinen" in Singen   
Informationen über diese und andere Verlegungen siehe http://www.stolpersteine-singen.de und  https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine_in_Singen_(Hohentwiel)  
Vgl. Artikel im "Wochenblatt" vom 14. Februar 2018: Link zum Artikel   
 
Juli 2019: Weitere Verlegung von "Stolpersteinen" 
Anmerkung: von den vier Stolpersteinen wurden drei verlegt vor dem Wohnhaus der Familie Schärf in der Freiheitsstraße. Dort liegt bereits seit 2012 ein Gedenkstein für Salomon Schärf, nun wuurde jeweils auch einer verlegt für seine Frau Erna geb. Beigel und für seine beiden in Singen geborenen Töchter Esther und Ruth Schärf.
Artikel von Helen Ziegler im "Südkurier" vom 5. Juli 2019: "Stolpern über NS-Geschichte: Vier neue Stolpersteine in Singen..."

Link zum Artikel        Auch eingestellt als pdf-Datei    

    
     

Links und Literatur 

Links: 

bulletWebsite der Stadt Singen 
bullethttp://www.stolpersteine-singen.de       

Literatur:

bulletFranz Hundsnurscher/Gerhard Taddey: Die jüdischen Gemeinden in Baden. 1968. S. 167. 
bulletPaul Sauer: Die Judengemeinden im nördlichen Bodenseeraum, in: ZGO 128 (1980) S. 327-343. 
bulletManfred Bosch: "Der Abschied von Singen fiel uns nicht schwer...2. Die Hohentwielstadt als letzte deutsche Station auf der Flucht verfolgter Juden. In: Singener Jahrbuch (1983) S. 40-43. 
bulletJizchak Schwersenz: Die versteckte Gruppe. Ein jüdischer Lehrer erinnert sich. 1988. 
bulletHeimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hg. vom Studienkreis Deutscher Widerstand. Band 5/2: Baden-Württemberg II. Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. S. 63-68.  
bulletAlfred G. Frei/Jens Runge (Hg.): Erinnern, Bedenken, Lernen. Das Schicksal von Juden, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen zwischen Hochrhein und Bodensee. 1990.
bulletReinhild Kappes: "...und in Singen gab es keine Juden?" Eine Dokumentation. 1991.
bulletdies.: Jüdisches Leben in Singen. In: Herbert Berner/Reinhard Brosig (Hg.): Singen – die junge Stadt. Singener Stadtgeschichte Bd. 3 (= Beiträge zur Singener Geschichte Bd. 16, = Hegau-Bibliothek Bd. 55). Sigmaringen 1994 S. 30-31.

   
   

 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Singen  Baden. Jews first settled in 1900. The Jewish population in 1933 was 44 (affiliated to Konstanz). All left by May 1939.  
   
   

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 15. Oktober 2013