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jüdischen Friedhöfe im Landkreis
Mainz-Bingen
Sörgenloch (VG
Nieder-Olm, Kreis Mainz-Bingen)
Jüdische Friedhöfe
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Sörgenloch
(interner Link)
Zur Geschichte der Friedhöfe
Alter Friedhof
In Sörgenloch gab es einen alten jüdischen Friedhof, von dem nichts mehr
erhalten ist. Er ist auf einer im Staatsarchiv Würzburg erhaltenen Karte aus dem
17. Jahrhundert eingetragen. In einem Artikel in der Festschrift zum
100-jährigen Jubiläum des Männergesangvereins Sörgenloch heißt es 1919, dieser
Friedhof sei drei Morgen (7.500 qm) groß gewesen. Er soll als Begräbnisort für
mehr als 30 jüdische Gemeinden gedient haben und bis 1850 genutzt werden sein.
Im Boden seien noch Grabsteinfragmente zu finden.
Zwischen Udenheim, Nieder-Saulheim und Sörgenloch gibt es eine Flur "Auf dem
Judenkirchhof", in deren Bereich ein alter jüdischer Friedhof bestanden haben
könnte. Diese Flur wird auch Paul Arnsberg gemeint haben (s.Lit.): nach ihm Flur
II Flurstück-Nr. 194 westlich von Sörgenloch auf Gemarkung Udenheim (Fläche 50
ar).
Vermutlich ist mit den Hinweisen der Flurkarte aus dem 17. Jahrhundert und der
heutigen Flur "Auf dem Judenkirchhof" derselbe nicht mehr bestehende jüdische
Friedhof gemeint (Hinweise für weitere Recherchen: Ausrichtung der Karte aus
dem 17. Jahrhundert / Himmelsrichtung prüfen!).
Neuer/erhaltener Friedhof
Ein bis heute erhaltener und in der Mitte des 19. Jahrhunderts
angelegter Friedhof umfasst eine Fläche von 3,25 ar.
Lage des Friedhofes
Straße "An der Oberhecke".
Link
zu den Google-Maps
Fotos
(Fotos: Rolf Hennig, Sörgenloch; Aufnahmen vom April 2008 /
Januar 2012)
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| Blick auf den Friedhof |
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| Die Friedhofsmauer |
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| Die wenigen
vorhandenen/erhaltenen Grabsteine |
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Detailaufnahmen
der erhaltenen Grabsteine
(Fotos vom Januar 2012) |
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Die erhaltenen
Grabsteine |
Grabstein für
Bernhard Wolf (1836-1895) und Babette Wolf geb. Michel
(1836-1922)
mit hebräischer Inschrift auf dem Sockel |
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Grabstein für Jakob Wolf
(1837-1905)
und Fanny Wolf geb. Sundheimer
(1848-1884) |
"Wozu des Steines
Klagen, Wenn dich das
Herz beweint, Und hört dies auf zu schlagen,
Dann sind wir ja vereint." |
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Grabstein für
zwei Personen - die Inschriften wurden zerstört oder gingen verloren;
erhalten blieb die florale Ornamentik |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen.
1971 Bd. II S. 140-141 (innerhalb des Abschnittes zu Nieder-Olm).
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