Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Deutsch-Israelischer Arbeitskreis 
Südlicher Oberrhein e.V.

Hinweis: Der Deutsch-Israelische Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. hatte bis 2017 eine eigene Website unter www.dia-ettenheim.de     
   vgl. Internetarchiv https://web.archive.org/web/20161002224926/http://www.dia-ettenheim.com/   
   
   
Ziele              
    
Der deutsch-israelische Arbeitskreis (DIA) fördert den deutsch-israelischen Dialog, engagiert sich im Rahmen der Aufarbeitung deutsch-jüdischer Geschichte bei der Gedenk- und Erinnerungsarbeit und setzt sich aktiv für Toleranz und Menschlichkeit ein. Viele Verbindungen zu Menschen insbesondere nach Israel und in die USA werden durch den DIA hergestellt und intensiviert. Gegründet wurde der DIA 1974. Auf Betreiben des DIA konnte die ehemalige Synagoge in Kippenheim erhalten und zu diesem Zwecke ein Förderverein gegründet werden. 1996 wurde dem DIA für seine Verdienste die Hermann-Maas-Medaille verliehen. 
  
  
Geschichte und wichtige Aktivitäten  

1974  Gründung des DIA 
1974-1994  Jugend- und Sportbegegnungen in Israel 
Studienfahrten nach Israel 
seit 1977  Aktivitäten um die Aufarbeitung jüdischer Geschichte in der südlichen Ortenau. Herausgabe der Broschüre: "Stätten des Judentums in der südlichen Ortenau"  
1981  Erhebung der ehemaligen Synagoge in Kippenheim in den Rang zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung   
1987/88  Mitarbeit bei der Herausgabe des Buches: "Schicksal und Geschichte der jüdischen Gemeinden Ettenheim, Altdorf, Kippenheim, Schmieheim, Rust, Orschweier" 
seit 1994  Anregung, Unterstützung und Mitarbeit zur Dokumentation des jüdischen Verbandsfriedhofes Schmieheim  
1996  Verleihung der Hermann-Maas-Medaille
Rede von Robert Krais (pdf-Datei): hier anklicken 
1997-2001  Vorbereitung und Durchführung von Tourneen mit Autorenlesungen u.a. von Inge Auerbacher, Hedi Epstein, Dr. Kurt Meier 
2001  Schulprojekt "Jüdisches Leben in Baden" unter der Schirmherrschaft von Ministerin Dr. Annette Schavan 
An diesem Schulprojekt nahmen 15 Gruppierungen aus dem Gebiet des ehemaligen Baden erfolgreich teil.   
2002  Teilnahme am Gedenken in Angers zum 60. Jahrestag des convoi Nr. 8 von Angers nach Auschwitz mit S. Klarsfeld im Gedenken an die nach Ste. Radegonde emigrierten Familien Meier aus Nonnenweier sowie Abraham und Grumbacher aus Rust.   
4. Juli 2001  Verleihung des 1. Inge-Auerbacher-Preses an die GHS Kippenheim 
2001   Einladungen an Zeitzeuginnen:   
12. - 25.06.01 Einladung an Inge Auerbacher mit 14 Vorträgen
21. - 31.10.01 Einladung an Hedy Epstein mit acht Vorträgen.  
Seit 2001    Regelmäßige Teilnahme am Europäischen Tag der jüdischen Kultur  
2002/2003/2004    Einladungen an Zeitzeuginnen und Zeitzeugen: 
20. - 27.05.02 Einladung an Alice Goldstein mit drei Vorträgen
14. - 25.10.02 Einladung an Dr. Kurt Maier mit Theateraufführungen und sechs Vorträgen
17. - 31.03.03 Einladung an Amira Gezow mit 14 Vorträge
27.01.2004 Zeitzeugengespräch mit Hanna Meyer-Moses/Schweiz in Ettenheim.     
2005   Februar 2005 Der DIA forciert zum wiederholten Male gegen den Widerstand einer Mehrheit des Kippenheimer Gemeinderates die Namensgebung "Inge-Auerbacher-Schule Kippenheim" Einladungen an Zeitzeuginnen und Zeitzeugen:
12.9.- 2.10.05 Besuch von Inge Auerbacher mit 6 Vorträgen
05. - 16.10.05 Besuch von Hedy Epstein mit Filmvorführungen und sechs Vorträgen 
11. - 31.10.05 Besuch Dr. Kurt Maier mit 8 Vorträge. 
2006    21. Mai 2006 Inge Auerbachers Biographie "Jenseits des gelben Sterns -Nach Theresienstadt ein neues Leben in Amerika für Versöhnung" wird in der ehemaligen Synagoge in Kippenheim der Öffentlichkeit vorgestellt. 
22.10.06 Verleihung des Inge-Auerbacher-Preises an Teubner, Milde, Winter; Ettenheim
Einladungen zu Zeitzeugengesprächen 2006:  1. - 14.05.06 Einladung an Inge Auerbacher 16 Vorträge .  
2007   27.01.2007 Vortrag mit der Historikerin Nadja Bennewitz (Nürnberg) im Rohan-Saal der Stadt Ettenheim: "Frauen im Nationalsozialismus – Widerstand und Täterschaft". 
2008     Einladungen zu Zeitzeugengesprächen:
21.02.08 Vortrag mit Hanna Meyer – Moses in Freiburg
01. - 19.03.08 Einladung an Inge Auerbacher mit 12 Vorträgen z.T. auch in den "Neuen Bundesländern"
26.04-9.5.2008 Max – Josef – Metzger Ausstellung in Kippenheim, eine Veranstaltung des DIA gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde Kippenheim
23.06.2008 DIA finanziert die Übergabe eines Bildes von Ilana Levitan an das Städt. Gymnasium Ettenheim     
2009    4.-12.05.2009 Einladung ehem. jüdischer Bürger nach Villingen auf Initiative des DIA
Juli 2009 Herausgabe v. Alice Goldsteins Autobiographie: "Normale Bürger–widrige Zeiten"
06.09.2009 Europäischer Tag der jüdischen Kultur: Ausstellung jüdischer Kulturgüter und Gitarrenkonzert mit Jannette Bastian in der Kunsthalle Altdorf (ehemalige Synagoge Altdorf).   
2010   7.05.2010 Verleihung des Inge-Auerbacher-Preises an das Gymnasium Kenzingen und die Realschule Achern in der Kunsthalle Altdorf
25.04.2010 Vortrag mit Dr. Hans-Joachim Fliedner (Offenburg): "Palästina, Israel und wir - Wurzeln und Erscheinungsformen eines Konfliktes" zur aktuellen Situation im Nahen Osten im Rohan-Saal der Stadt Ettenheim
13.06.2010 Exkursion nach Eppingen
12.07.2010 Auf Initiative des DIA werden in Ettenheim Stolpersteine verlegt.
24.07.2010 Herausgabe der Broschüre „Jüdisches Leben in Ettenheim“ zum Ettenheimer Stadtfest „Steine erzählen“
05.09.2010 Europäischer Tag der jüdischen Kultur: Filmvorführung: "Straße der Synagogen“ und anschl. Gitarrenkonzert mit Jannette Bastian und Ilse Breitruck Colares in der Kunsthalle Altdorf (ehemalige Synagoge Altdorf).  
2012 bis 2014  2012 - 2014; Erstellung des Dokumentarfilmes "Günther Stein, das Leben eines deutschen Juden" durch Matthias Kuntze
2013: Auf Vorschlag des DIA erhält Inge Auerbacher am 20. April im Rittersaal des Mannheimer Schlosses den Landesverdienstorden des Landes Baden-Württemberg.
Kurz darauf wird ihr der Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 
2014: Teilnahme an der Gedenkfeier zum 70 Jahrestag der Exekution von 35 Kämpfern der Résistance durch die Nazis in Egalayes nahe Sisteron, unter ihnen der nach Frankreich geflüchtete Alfred Epstein aus Kenzingen. 
   

    
    
Kontaktadresse   
    
Robert Krais, Im Altwick 11, 77955 Ettenheim, Tel.: 07822/5804, E-Mail    
      
Konto des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises:  DE43 6645 0050 0076 0889 99 (Sparkasse Offenburg-Ortenau BIC SOLADES1OFG)    
      
      

Publikationen  
  
Zusammenstellung der vom Deutsch–Israelischen Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. herausgegebenen und vertriebenen Literatur (zwei der oben genannten Publikationen werden nochmals aufgeführt; die Preise verstehen sich zuzüglich Porto / Verpackung): 

Schicksal und Geschichte der jüdischen Gemeinden Ettenheim, Altdorf, Kippenheim, Schmieheim, Rust, Orschweier. Hrsg. von Bernhard Uttenweiler u.a., Ettenheim, 1988, Historischer Verein Ettenheim, 456 Seiten, 1997 2. Auflage 487 Seiten, viele Abbildungen, Restbestand antiquarisch 42,00 € 
Robert Krais: Ein Rundgang durch das ehemalige jüdische Kippenheim. Kippenheim 1996, 30 Seiten, 7 Abbildungen, Restbestand 3,00 €  
Epstein Buch 01.jpg (41085 Byte)Hedy Epstein: Erinnern ist nicht genug: Autobiographie. Münster 1999. ISBN 3-928300-86-5. Erschienen im UNRAST-Verlag Münster, Postfach 8020, 48043 Münster. 21.- €  Verlagsanzeige   Seite von Hedy Epstein: hier anklicken  (deutsche Seite von 2001: hier anklicken
Naftali Bar-Giora Bamberger: Der jüdische Friedhof in Schmieheim - MEMOR-Buch. Kippenheim 1999, Gulde - Druck, 2 Bände 24x32 cm, 1078 Seiten, 2500 Abbildungen, Sonderpreis 49,90 €  
Meier Buch 01.jpg (73670 Byte) Maurice Meier: Briefe an meinen Sohn aus Gurs. Erweiterte Neuausgabe von Robert Krais, Ettenheim, 2000, 2. Auflage 2001, Eigenverlag, 246 Seiten, 7 Abbildungen, Restbestand antiquarisch 10,00 €.  
Meier Buch 02.jpg (87110 Byte)Das obige Buch von Maurice Meier ist auch in hebräischer Übersetzung erhältlich: ISBN 965-90441-0-0. Verlagsanschrift: The Open Museum, P.O.B. 1, IL 24959 Migdal Tefen/ Israel, Tel. ++972-4-9872977  E-Mail.   
Karl Günther: Das Mohelbuch des Heinrich Epstein. Emmendingen/Ettenheim, 2003, Sonderdruck aus 'die Pforte', 30 Seiten, 7 Abbildungen, Sonderpreis: 2,50 €. 346 Eintragungen sind in dem in Rio de Janeiro beim Enkel Leo Epstein aufgefundenen Originalbuch aus der Zeit von 1869 bis 1894 aufgezeichnet und von Karl Günther übertragen und übersetzt. Ein einzigartiges Dokument jüdischer Geschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eigenverlag. 
Alice Dreifuss – Goldstein: Normale Bürger - widrige Zeiten. Aus dem Amerikanischen von Edith DuBose, ed. vom Deutsch-Israelischen Arbeitskreis Ettenheim. Konstanz: Hartung-Gorre Verlag, 2009, 128 S., Abb., ISBN 978-3-86628-252-0. 7,50 €. 
Das Buch beschreibt den Lebensweg einer badisch-jüdischen Familie in der Emigration in den USA sowie die späte(re) Kontaktaufnahme durch eine Bürgerinitiative. Alice Dreifuss wurde als Tochter eines Ladenbesitzers in Kenzingen in der Nähe von Freiburg geboren. Sie beschreibt ihre Familie und das gesellschaftliche Umfeld, aber auch den Einbruch der NS-Verfolgung und den Prozess der gesellschaftlichen Ausgrenzung. Die Familie Dreifuss wohnte an einem Ort ohne jüdische Gemeinde, hielt aber Kaschrut und Schabbat, d.h. sie bewahrte trotz ihrer relativen Isolation gegenüber jüdischem Gemeindeleben durchaus ihre deutsch -- jüdische Identität. Für die hohen Feiertage reiste man nach Freiburg, wo der Familienvater seine Ausbildung erhalten hatte. Alice Dreifuss beschreibt, wie sie die meisten ihrer vorgeblichen nichtjüdischen Freunde enttäuschten und sich von ihr mit einer Ausnahme distanzierten. Sie musste die Jüdische Schule in Freiburg besuchen, die in zwei Klassenzimmern der Lessingschule aber rigoros von dieser abgetrennt war. Am 15. August 1939 wanderte die Familie nach New York aus. Hier mussten sich ihre Eltern als Butler und Hausangestellte bei reichen nichtjüdischen amerikanischen Familien durchschlagen. Immer aber hielten sie Kontakt zu jüdischen Gemeinden. Alice Goldstein studierte schließlich und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Brown 
University am Institut für Demographie (siehe ihre Studie über Altdorf: /Determinants of change and response among Jews and Catholics in a nineteenth century German village/ New York 1984). Kulturgeschichtlich interessant sind vor allem die Bemerkungen zum Brauchtum wie es in den 1930er Jahren noch immer existierte und gepflegt wurde (u.a. 16 jüdisch-alemannische Kochrezepte der Familie aus Kenzingen). Uri R. Kaufmann (Aus "/Judaica/". 65. Jahrgang, Heft 4/2009, Seiten 377-378)
.  
Kenzingen Lit 14010.jpg (13619 Byte)dies.: englische Ausgabe des o.g. Buches: Ordinary People, Turbulent Times.   
Ettenheim Lit 040.jpg (59170 Byte)Robert Krais / Bernhard Pilz: Jüdisches Leben in Ettenheim - Steine erzählen. Hrsg. Deutsch-Israelischer Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. DIA. Verlag Medien und Dialog Haigerloch 2010.  
Postkarten
• Parochet (Thoravorhang) der ehemaligen Ettenheimer Synagoge
• Ehemalige Synagoge Kippenheim, Außenansicht   
Im Versteck - Die Geschichte einer Rettung. Nach Naomi Morgenstern, mit zwei Kurzgeschichten von Ehud Loeb und einem Nachwort von Noa Mkayton. 52 S. 27 Abb. Hrsg. von der International School for Holocaust Studies Yad Vashem Israel.   Weitere Informationen siehe eingestellte pdf-Datei.  
"...Aus der Perspektive des heute bald 80-jährigen Ehud Loeb, geboren als Herbert Odenheimer in Bühl in Baden, wird erzählt, wie er Ende 1940 im Alter von sechseinhalb Jahren mit seiner Familie, sämtlichen jüdischen Bürger seiner Heimatstadt und der gesamten Region Baden und Saarplatz in das südfranzösische Lager Gurs deportiert wurde..." 
Hinweis: Das Buch ist sehr geeignet für den Schulunterricht für Jugendliche schon ab 12 Jahren. Insbesondere für den Raum Mittelbaden (Offenburg, Bühl, Achern, Rastatt, Karlsruhe) ist das Buch ein wichtiges Zeitdokument.   11,50 € zuzüglich Porto/Verpackung 
Kippenheim Lit 14061.jpg (71955 Byte)Inge Auerbacher: Jenseits des gelben Sterns. Nach Theresienstadt ein neues Leben in Amerika für die Versöhnung. Aus dem Amerikanischen von Irmi Cummings. Im Auftrag des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises südlicher Oberrhein (DIA). Ettenheim, 2005, Hartung - Gorre Verlag, 144 Seiten, 9,80 € 
Kippenheim Lit 1601.jpg (87077 Byte)Inge Auerbacher: 22 Gedichte zu 'Ich bin ein Stern'. In der Übersetzung von Susanne Bruckner. Hartung-Gorre Verlag. Konstanz 2015. 52 S. in Englisch und Deutsch. 
Anmerkungen von Robert Krais: Mit ihrer Übersetzung der "22 Gedichte zu 'Ich bin ein Stern'" hat Susanne Bruckner vom Deutsch – Israelischen Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. die 1986 erschienene amerikanische Erstausgabe von Inge Auerbachers Buch 'I am a Star' dem deutschen Lesepublikum zugänglich gemacht. In der 1990 im Beltz – Verlag erschienenen deutschen Ausgabe 'Ich bin ein Stern' waren die 22 Gedichte nicht übersetzt. Die Themen der Gedichte beleuchten Inges Deportation in das Lager Theresienstadt und ihre dortige Internierung von 1942 bis zur Befreiung des Lagers 1945. Inge Auerbachers erschütternde Erfahrungen als Kind beschreibt sie in einfacher Sprache unter Themen wie 'Deportation', 'Mauern', 'Ein Engel in der Hölle', 'Spiele', 'Suppe', 'In der Krankenbaracke', 'Wünsche', 'Halt mich fest', 'Großmutters Gutenachtlied', 'Frieden' oder 'Ich bin ein Stern'. Die Gedichte vertiefen den Inhalt des vielgelesenen Jugendbuches 'Ich bin ein Stern', in dem Inge Auerbacher tief bewegend und wahrheitsgetreu, dabei aber versöhnend beschreibt, wie sie als siebenjähriges Kind einer badisch-schwäbischen jüdischen Familie aus Kippenheim und Jebenhausen 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wird und im Lager bis zur Befreiung 1945 als eines der wenigen Kinder überlebte. Die Gedichte eignen sich zur Gestaltung von Gedenkfeiern.
Der Gedichtband kann zum Preis von 4,00 € + Portokosten beim Deutsch - Israelischen Arbeitskreis, Im Altwick 11, 77955 Ettenheim oder im Buchhandel ISBN: 978-3-86628-512-5 bezogen werden. 
Hinweis auf eine DVD/den Film: "Kippenheim und seine Phantome"
Der DIA hat den von Evelyne Dreyfus aus Paris gedrehten Dokumentarfilm "Les fantômes de Kippenheim" über den Besuch der ehemaligen jüdischen Bürger 2003 in Kippenheim in eine deutsche Fassung "Kippenheim und seine Phantome" umgeschrieben. Der Film gibt Einblick in das außergewöhnliche Bemühen der Gemeinde Kippenheim seit 1978, sich seiner Geschichte der Vertreibung der jüdischen Bürger aus Kippenheim und Schmieheim zu stellen. 
In dem 52 min. Dokumentarfilm "Kippenheim und seine Phantome" sind viele Szenen von Begegnungen im Jahr 2003 mit ihren ehemaligen jüdischen Bürgern mit ausführlichen Einzelberichten von Inge Auerbacher (New York/USA), Leopold ("Poldi") Auerbacher (Kibbuz Degania/Israel), Manfred Auerbacher (USA), Hedy Epstein – Wachenheimer (St. Louis/USA), Günther Karger (USA) und Kurt Maier (Washington/USA) festgehalten. Die in Paris lebende Journalistin und Filmemacherin Evelyne Dreyfus beleuchtet dabei aus ihrer Sicht als Französin und als Jüdin mit Vorfahren aus Altdorf das Zusammentreffen der ehemaligen jüdischen Bürger mit den in Kippenheim lebenden Menschen. Dabei wird die ambivalente Spannung zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Verlegenheit und Wiedersehensfreude, zwischen Hass und Versöhnung, zwischen Reden und Schweigen in Wort und Bild erlebbar als einzigartiges Dokument dafür, wie eine kleine Gemeinde sich ihrer Geschichte stellt. Kippenheim hat sich neben der Einladung an seine ehemaligen jüdischen Bürger auch in vielen anderen Bereichen als außergewöhnlich vorbildlich im Aufarbeiten seiner Geschichte der Shoah bewiesen. Genannt seien dafür neben einer zweimaligen Einladung 1990 und 2003 an die ehemaligen jüdischen Bürger nur der Kauf und die Außen- und Innenrenovation der ehemaligen Synagoge, die Erstellung des umfangreichen MEMOR – Buches vom jüdischen Friedhof, die komplikationslose Verlegung von Stolpersteinen oder die Anbringung von Gedenktafeln an Wohnhäusern.
Der Film kann vom DIA z.B. zu einem der Gedenktage (9. November, 22. Oktober oder 27. Januar) vorgeführt werden oder als DVD zum Preis von 25,00 € erworben werden. 
Hinweis auf eine DVD / den Film: "Günther Stein, die Lebensgeschichte eines deutschen Juden"  www.guenther-stein.com     

    
    
Bestellmöglichkeit der oben genannten Publikationen - wenn nicht anders angegeben - im Buchhandel, Postkarten über Robert Krais, Im Altwick 11, 77955 Ettenheim E-Mail   
    
    
Links:  

Website des DIA (bis 2017)   
Seite zur jüdischen Geschichte in Ettenheim (interner Link)  

Besondere Beziehungen bestehen: 
zum "Mahnmal-Projekt für die deportierten Jüdinnen und Juden Badens": hier anklicken  
Vgl. Seite zum Mahnmal in Neckarzimmern (interner Link)    

     

     

 

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Stand: 04. Januar 2018