Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Framersheim (VG Alzey-Land, Landkreis Alzey-Worms) 
Jüdischer Friedhof
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde       
    
Siehe Seite zur Synagoge in Framersheim (interner Link)  
   
   
Zur Geschichte des jüdischen Friedhofes               
    
Ein jüdische Friedhof bestand in Framersheim bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts. 1841 soll er sehr verwahrlost gewesen sein und wurde danach wieder instandgesetzt. 1887 wurde der Friedhof erweitert; der neue Teil wurde durch Mauern eingefasst (3,50 ar von insgesamt 18,93 ar). Das Friedhofsgrundstück ging 1892-93 in den Besitz der jüdischen Gemeinde über. 1938 wurde der Friedhof verwüstet. 1944 sollte das Gelände dem Kindergarten für Ackerbauarbeiten zur Verfügung gestellt werden. Dazu wurde der alte Friedhofsteil eingeebnet. Der 1894 erstmals belegte neue Friedhofsteil blieb erhalten. Es sind etwa 30 Gräber (bzw. Grabsteine) vorhanden. Der letzte auf dem Friedhof beigesetzte war Hermann Scheuer (1853-1938). 
    
    
Lage des Friedhofes 
    
Der neue jüdische Friedhof ist Teil des kommunalen Friedhofes.    
   
   
Fotos des 1887 angelegten, 1894 erstmals belegten neuen Friedhof: 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 3.8.2005)  

Framersheim Friedhof 106.jpg (83418 Byte) Framersheim Friedhof 105.jpg (80345 Byte) Framersheim Friedhof 100.jpg (87440 Byte)
Blick auf den kommunalen Friedhof 
mit dem Eingangstor zum jüdischen
 Friedhof links der Friedhofshalle. 
Blicke über den Friedhof. Auf dem linken Foto sind in der vorderen Reihe die 
Grabsteine erkennbar für Heinrich Scheuer und Rosa geb. Kern (1846-1933 
bzw. 1853-1932) und Auguste Koch geb. Neumann (1861-1931) 
     
Framersheim Friedhof 101.jpg (79873 Byte) Framersheim Friedhof 102.jpg (62682 Byte) Framersheim Friedhof 103.jpg (83261 Byte)
Grabsteine für Sara Scheuer geb. Kern
 (1864-1923, links) und 
Ludwig Koch (1856-1921)  
Grabstein für Richard Scheuer
 (1892-1914). Opfer des 1. Weltkrieges:
 verwundet bei Servon 'Argonnen', gest. 
in der med. Klinik in Gießen  
Grabstein für Johann Jakob Koch
 (1820-1892)  
  
     
     
Framersheim Friedhof 104.jpg (86665 Byte)    
Grabstein für Ludwig Rüb, gest. 20.12.1936 mit Erinnerungsinschrift für die in der NS-Zeit
 Ermordeten: Mathilde Rüb, Frieda Singer, Sigmund Singer, Margot Scheyer, Kurt Scheyer.
 
     
     
Der Friedhof im Mai 2013  
(Fotos von Michael Ohmsen; vgl. Fotoseite 
zu Framersheim von M. Ohmsen
Framersheim Friedhof 13010.jpg (589657 Byte) Framersheim Friedhof 13011.jpg (579612 Byte)
   Blick vom Friedhof zum Eingangstor 
(im Hintergrund links); Grabstein vorne
 rechts für Heinrich Sandels 
Dieselbe Perspektive wie Foto in erster 
Fotozeile oben in der Mitte 
      
  Framersheim Friedhof 13012.jpg (656265 Byte) Framersheim Friedhof 13013.jpg (678133 Byte)
  Ein Teil der Grabsteine ist nicht 
mehr vollständig erhalten 
   
         

   
   

Links und Literatur  

Links: 

Website der Gemeinde Framersheim  
Website der VG Alzey-Land   

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bd. I S. 32-33. 
"...und dies ist die Pforte des Himmels" Synagogen - Rheinland-Pfalz. Saarland. Hg. vom Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz mit dem Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes und dem Synagogue Memorial Jerusalem. 2005. S. 152 (mit weiterer Lit.) 

      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 25. Mai 2013