Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Weitersroda (Stadt Hildburghausen, Landkreis Hildburghausen) 
Jüdischer Friedhof 
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hildburghausen            
    
Siehe Seite zur Synagoge in Hildburghausen (interner Link)   
    
    
Zur Geschichte des Friedhofes            
    
Der Friedhof wurde Ende des 17. Jahrhunderts im Bereich des alten Tiergartens mit fürstlicher Erlaubnis angelegt. 1680 hatten die Juden von Weitersroda ein Grundstück zur Anlage einer Begräbnisstätte erhalten. Im Sommer 1720 und 1806 wurde der Friedhof erweitert. Er wurde bis 1885 auch von den in Simmerhausen lebenden jüdischen Familien genutzt, danach brachten diese ihre Verstorbenen nach Gleicherwiesen. Die ältesten Grabsteine datieren aus der Zeit von 1680 bis 1722. Die meisten erhaltenen Grabsteine (etwa 100) sind jedoch aus dem 19. Jahrhundert. Die Friedhofshalle ist erhalten. Sie wurde nach 1900 erbaut und 1933 restauriert. Die Gesamtfläche des Friedhofes beträgt 19,44 ar. Nach einer neueren Dokumentation sind 233 Grabsteine erhalten.  
    
Am 10. November 1988 fand erstmals eine Gedenkfeier der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem jüdischen Friedhof zur Erinnerung an die jüdischen Opfer der NS-Zeit statt. Im selben Jahr wurde von den Denkmalbehörden eine Unterschutzstellung des Friedhofes abgelehnt. 1991 wurde der Friedhof geschändet (12 Grabsteine umgeworfen). Die Stadt setzte den Friedhof wieder instand.    
    
    
Lage des Friedhofes        
   
Der Friedhof befindet sich am Ortsausgang Richtung Hildburghausen (Hildburghäuser Straße) 
    
    
Fotos      
Hinweis: eindrucksvolle Fotos des Friedhofes finden sich 
in einem online einsehbaren Fotoalbum von Gerlinde Hofmann (Fotos von 2005-2009)       
    
(die nachfolgende Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 14.8.2005; untere Fotozeilen: Jürgen Hanke, Kronach)  

Weitersroda Friedhof 107.jpg (57845 Byte) Weitersroda Friedhof 109.jpg (75627 Byte) Weitersroda Friedhof 104.jpg (72104 Byte)
Ansicht des Friedhofes, von 
Hildburghausen kommend. 
Die Friedhofshalle 
(Tahara-Haus) 
Blick vom Friedhof 
zur Friedhofshalle  
     
Weitersroda Friedhof 103.jpg (72592 Byte) Weitersroda Friedhof 105.jpg (89817 Byte) Weitersroda Friedhof 106.jpg (78277 Byte)
Teilansichten des Friedhofes  
  
Weitersroda Friedhof 100.jpg (78326 Byte) Weitersroda Friedhof 102.jpg (76676 Byte)   
Teilansichten des Friedhofes    
   
Weitersroda Friedhof 101.jpg (78283 Byte) Weitersroda Friedhof 108.jpg (57225 Byte)    
Grabstein mit Symbol der 
abgebrochenen Säule  
Selten auf jüdischen Friedhöfen: Portrait
 des Verstorbenen auf dem Grabstein   
   
     
Die nachfolgenden Fotos wurden von Jürgen Hanke, Kronach zur Verfügung gestellt; (Aufnahmedatum der Fotos im Juli 2006)     
Weitersroda Friedhof 190.jpg (53343 Byte) Weitersroda Friedhof 192.jpg (66976 Byte) Weitersroda Friedhof 191.jpg (82471 Byte)
Blick auf den Friedhof   Die Friedhofshalle (Tahara-Haus)   Fenster mit "Davidstern"  
     
Weitersroda Friedhof 120.jpg (67303 Byte) Weitersroda Friedhof 122.jpg (50020 Byte) Weitersroda Friedhof 121.jpg (77199 Byte)
Grabstein mit
Levitenkanne  
Grabstein für Lina Simon 
geb. Heßlein
(1869-1901)  
Grabsteine mit "segnenden Händen"
 der Kohanim  

   
    

Links und Literatur  

Links:  

Website der Stadt Hildburghausen  

Literatur:  

Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Projektleitung: Kathrin Wolff. Gesamtredaktion: Cordula Führer. Berlin 1992. S. 292.
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 659. 
Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation - erstellt unter Mitarbeit von Johannes Mötsch. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ( www.lzt.thueringen.de) 2007. Zum Download der Dokumentation (interner Link) Zu Mühlhausen: S.  180-189. 

    
      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 27. Dezember 2016