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Hessen
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Wetteraukreis I (mit Übersicht)
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Wetteraukreis III
Echzell

Echzell
- Bisses
Zum Friedhof in Bisses besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Florstadt - Nieder-Florstadt
Zum Friedhof in Nieder-Florstadt besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Florstadt - Nieder-Mockstadt
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 3,22
ar. Lage: außerhalb von Nieder-Mockstadt, mitten
im Wald
| Juli 2012:
Schändung des Friedhofes |
Artikel von Meike Kolodziejczyk in der
"Frankfurter Rundschau" vom 6. Juli 2012: "Hakenkreuz
mit Apfelbrei. Unbekannte schänden jüdischen Friedhof in
Nieder-Mockstadt. Die Täten ritzen ein Hakenkreuz in den Boden und
beschmierten Grabsteine mit Apfelbrei. Die Polizei
ermittelt..."
Link
zum Artikel |
Weiterer Artikel in der "Wetterauer
Zeitung" vom 5. Juli 2012: "Unbekannte schänden jüdischen
Friedhof in Mockstadt..."
Link
zum Artikel
Weiterer Artikel im "Kreis -Anzeiger": Unbekannte schänden den jüdischen Friedhof (Kreis-Anzeiger, 07.07.2012) |
| Hinweise zu evtl. Beobachtungen im Bereich des Friedhofs erbittet die Polizei in Friedberg, Tel.: 06031/6010. |
Link: Website der
Stadt Florstadt
Florstadt - Staden
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 8,09
ar.
Lage: Der Friedhof liegt inmitten des Ortes (Ecke
Römerstraße/Hinter den Tannen)
Link: Website
der Stadt
Florstadt (auf dem von hier aus zugänglichen Stadtplan ist der Friedhof
eingetragen)
Literatur: Arnsberg II,293.
Friedberg/Hessen
Zu den Friedhöfen in Friedberg besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Gedern
Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof besteht aus einem
alten und einem neuen Teil. In dem alten, eine Fläche von 8,54 ar umfassenden
Teil, wurden Beisetzung in der Zeit (nach den noch lesbaren Grabsteinen) von vor
1723 bis 1822 vorgenommen. Der neuere
Teil wurde spätestens seit 1829 benutzt. Er hat eine Fläche von 24,92 ar. Die letzte
Beisetzung war 1936.
| Hinweis: Nach dem Verzeichnis der
durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen"
bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Gedern
die Zahl von 36 (alter Teil) bzw. 157 (neuer
Teil) vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit
von 1723 bis 1822 (alter Teil) bzw. 1829-1936 (neuer Teil). Siehe
landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die
Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für
geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation
der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich |
Lage: Der jüdische Friedhof liegt am westlichen Ortsrand, rechts und
links der Straße "Hinter dem Zanthiersgarten"
Fotos:
(Fotos von H. Hausmann, Wächtersbach, Aufnahmedatum Mai 2005)
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| Eingangstor mit Hinweisschild |
Blick über den Friedhof -
neuer Teil |
Teilansicht - alter Teil |
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| Teilansichten,
links im neuen, rechts im alten Friedhofsteil |
Grabsteine für Karoline
Straus geb. Bing (1863-1912) und Joseph Straus (1855-1915) |
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| Einzelne
Grabsteine im alten Teil des Friedhofes, mehrfach mit den "Segnenden
Händen" der Kohanim |
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| Grabsteine für Fanny Meyer
geb. Homburger (1863-1931, links) und Jakob Löwenstein (1848-1924) |
Grabsteine für Adelheid
Homburger (gest. 1909, links) und Isaak Frank (1852-1932) |
Grabsteine für Wolf
Oppenheimer (1850-1929, links) und Löb Löb (1842-1913) |
Link: Website der
Stadt Gedern
Literatur: Arnsberg I,237-239
Gedern
- Ober-Seemen
Zum Friedhof in Ober-Seemen besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Gedern - Wenings
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde
wurden zunächst in Birstein
beigesetzt. Ein eigener jüdische Friedhof in Wenings wurde in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Die Friedhofsfläche umfasst 12,10 ar.
Lage: Der
jüdische Friedhof befindet sich unmittelbar nordöstlich des Dorfes, erreichbar
über Weg von der Werninger Straße Richtung Ruine Marienkirche.
Fotos:
(Fotos von H. Hausmann, Wächtersbach, Aufnahmedatum Mai 2005)
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| Eingangstor mit Hinweistafel |
Grabsteingruppe ohne Tafeln
(vermutlich in der NS-Zeit zerstört) |
Blick über den Friedhof |
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| Teilansicht |
Rechts: Grabstein für Fanny
Rosenthal
geb. Rosenberg |
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| Einzelne
Grabsteine |
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Grabstein für Hannchen
Rosenberg
(gest. 14. Dezember 1907) |
Grabstein für Sofie Rosenthal
(gest. 10. Juli 1908) |
Grabstein für Babette Joseph
geb. Herzog (gest. 1896) |
Link: Website
der Stadt
Gedern Website
des
Stadtteiles Wenings
Literatur: Arnsberg II,358f.
Glauburg - Glauberg
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde
wurden bis 1877 in Düdelsheim beigesetzt. Danach bestand ein jüdischer
Friedhof in Stockheim auf dem Gutsgelände
des Leustädterhofs (Eigentum des Fürsten von Büdingen). In Glauberg wurde um
1900 ein Friedhof angelegt, auf dem 18 Grabsteine erhalten sind. Die
Friedhofsfläche umfasst 1,52 ar.
Lage:
Link: Website der
Gemeinde Glauburg
Literatur: Arnsberg I,267f.
Glauburg
- Stockheim
Zum Friedhof in Stockheim besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Karben
- Burg Gräfenrode
Zum Friedhof in Burg Gräfenrode besteht eine Unterseite
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Karben
- Groß Karben
Zum Friedhof in Groß-Karben besteht eine Unterseite
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Karben
- Klein Karben
Zur Geschichte des Friedhofes:
Lage: Der jüdische Friedhof befindet sich etwa 100 m
nordöstlich des allgemeinen Friedhofes des Ortes gegenüber der
Gemeinschaftsobstanlage.
Gedicht "Judenkirchhof bei Klein
Karben":
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Abgedruckt in: "Der Israelit" vom
24. Oktober 1877: "Der Judenkirchhof bei Klein Karben.
(Aus den demnächst erscheinenden 'Haiderosen, Gedichte eines Odenwälders)
Bei Klein-Karben in dem Felde
Liegt ein Friedhof, fast vergessen.
Seine Mauern sind zerfallen
Und geschwunden die Cypressen.
Halb im falben Moos verborgen,
Sagt die Inschrift auf den Steinen,
Dass dereinst zerstreute Juden
Sich im Grabe hier vereinen.
Ferne von Jericho's Fluren,
Ruhen sie im fremden Lande.
Keine frischen Kränze schmücken
Ihre Gräber in dem Sande.
Keine treuen Lieben kommen
Weinend mehr an ihre Grüfte.
Nur des Käuzchens bange Klage
Wimmert nächtig durch die Lüfte. |
Mancher, der im Lauf der Zeiten
Sieht des Friedhofs letzte Spuren,
Denkt an die nicht, die da schlafen,
Ferne von Jericho's Fluren.
Nur der Frühling, nur der Frühling
Denkt an ihre ird'sche Hülle
Und bestreut die Ruhestätte
Mit der Blumen bunter Fülle.
An dem Schwarzdorn prangt die Blüte;
Aus dem Rasen schwillt das Leben.
Veilchensträuße duften lieblich
Durch das Grün der wilden Reben.
Schattenreich schmiegt um die Hügel,
Angeweht vom Frühlingshauche
Und umkost von Maiendüften,
Sich das Laub vom Brombeerstrauche.
Wenn dann aus den fernen Tälern
Helle Morgenglocken klingen,
Fangen rings in Busch und Wäldern
Alle Vögel an zu singen. -
Also schmücket Gott alljährlich
Jedes Grab mit Lenzesgluten,
Dass sie nicht vergessen schlafen,
Die da sind vom Stamm der Juden. Karl Schäfer." |
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Bei Karl Schäfer handelt
es sich um einen bekannten Odenwälder Heimatdichter:
geb. 1849 in Brensbach im Odenwald, von Beruf Lehrer; gest. 1915. |
Link: Website
der Stadt Karben
Literatur: Arnsberg I,288-290 (bei Groß Karben)
Limeshain
- Hainchen
Zur Geschichte des Friedhofes: Nach Arnsberg wurde bei der
Gründung der jüdischen Gemeinde im benachbarten Himbach festgestellt, dass das
nördlich davon gelegene Hainchen einen eigenen jüdischen Friedhof hatte,
während Himbach schon damals Begräbnisrechte auf dem Friedhof von Eckartshausen
hatte.
Lage:
Link: Website
der Gemeinde
Limeshain
Literatur: Arnsberg I,369; II,485.
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