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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Münzenberg wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Es sind Grabsteine ab 1840 vorhanden. Die Friedhofsfläche beträgt 9,41 ar. Lage: Der Friedhof liegt östlich der Steinbergstraße, südlich des Festplatzes. Er ist eingetragen auf dem von der Website der Stadt Münzenberg aus zugänglichen Stadtplan. Link: Website der
Stadt Münzenberg, innerhalb der Abschnitte auch Hinweise zur jüdischen
Geschichte (und ausführlich zur Geschichte von ZwangsarbeiterInnen in der
NS-Zeit in Münzenberg!). Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde etwa
um 1800 angelegt und ist mit Hecken umgeben. Es sind noch etwa 100 Grabsteine
bzw. Gräber vorhanden bzw. sichtbar. Die Friedhofsfläche umfasst 5,07 ar. Nidda (mit Nidda - Ulfa) Zur Geschichte der Friedhöfe: Der ursprüngliche
Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde war auf der Gemarkung des nördlich von
Nidda gelegenen, heutigen Stadtteiles Ulfa. 1831 wurde ein neuer Platz
innerhalb der Gemarkung von Nidda gefordert, da wegen einer damaligen
Cholera-Epidemie die Toten separat begraben werden sollten, der Weg nach Ulfa
aber mit 1 1/2 Stunden zu weit sei. Es wurde beschlossen, dass in normalen
Fällen der bisherige Platz, bei Seuchen aber ein näher gelegenes
Friedhofsgrundstück benutzt werden sollte. Der alte Friedhof wurde 1880
geschlossen. Der neue Friedhof in Nidda wurde 1888-89 durch den Erwerb eines
angrenzenden Grundstückes erweitert. Die Friedhofsfläche des alten Friedhofes
umfasst 7,00 ar; die des Friedhofes in Nidda 3,34 ar. Link: Website
der Stadt Nidda Zur Geschichte des Friedhofes: In Geiß Nidda wurde erst 1891 ein jüdischer Friedhof angelegt. Damals lebten dort 22 Juden. Die Friedhofsfläche umfasst 3,09 ar. Lage: Link: Website der Stadt
Nidda Zur Geschichte des Friedhofes: Das Alter des Friedhofes ist nicht bekannt (Arnsberg). Die Friedhofsfläche umfasst 9,85 ar. Lage: Der Friedhof liegt im Süden von Assenheim südlich des Sportplatzes, an der Nidda gegenüber der Kläranlage, erreichbar von der Straße "Schöne Aussicht" Richtung Aufeldhof. Link: Website der
Stadt Niddatal Seite
zur Synagoge in Assenheim (interner Link) Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem Friedhof finden sich Grabsteine fast ausschließlich aus dem 19. Jahrhundert. Die letzte Beisetzung fand 1914 statt (Fanny Löwenthal geb. Berberich). Die Friedhofsfläche umfasst 7,12 ar. Lage: Der jüdische Friedhof liegt südöstlich des Dorfes nach dem Ortsausgang an der Erbstädter Straße auf der rechten Straßenseite. Link: Website der
Stadt Niddatal
Seite zur Synagoge in Bönstadt (interner
Link) Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 32,88 ar.
Lage: Der jüdische Friedhof liegt an der Nidder. Erreichbar über die Straße "Am Bahnhof". Link: Website
der Stadt Ortenberg Zur Geschichte des Friedhofes: außer der Angabe bei Arnsberg konnten bislang keine Angaben zu einem jüdischen Friedhof in Ranstadt gefunden werden. Lage: Link: Website der
Gemeinde Ranstadt Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde um 1896 angelegt. Aus dem Jahr 1898 ist eine Beschwerde der Israelitischen Gemeinde überliefert: "Man solle verhindern, dass Vieh (Schweine) dort weideten!" Die Friedhofsfläche umfasst 2,88 ar. Lage: Link: Website der
Gemeinde Ranstadt Reichelsheim/Wetterau - Beienheim Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in
Beienheim besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Es sind (nach Arnsberg) 17
Grabsteine vorhanden, mehrere davon für Angehörige der Familie Seligmann. An
die im KZ Theresienstadt umgekommenen Frauen Herta Seligmann (1891-1941) und
Amalie Seligmann (1854-1940) erinnern Grabsteininschriften. Die Friedhofsfläche
umfasst 5,68 ar.
Zur Geschichte der Friedhöfe: In Wölfersheim bestehen zwei Friedhofsgrundstücke. Eines umfasst eine Fläche von 15,61 ar, das zweite 2,04 ar. Die letzte Beisetzung fand 1922 statt (Jettchen Rossmann, 1857-1922). Auf den Grabsteinen finden sich die Namen der ehemals ortsansässigen jüdischen Familien Rossmannn, Sonneborn, Simon, Isenburger und Wetterhahn. Der Friedhof wurde zeitweise auch von den in Melbach und Obbornhofen wohnenden jüdischen Familien benutzt (belegt für 1799 und 1849).
Lage: An der Hauptstraße Link: Website
der Gemeinde Wölfersheim Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der Gemeinde wurden im 18. Jahrhundert noch auf dem Friedhof von Fauerbach beerdigt. Der Friedhof in Nieder-Wöllstadt wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Es sind Grabsteine vorhanden mit den Namen der ansässigen Familien Steinberg, Bamberger; die letzte Beisetzung fand 1937 statt (Ludwig Bamberger). Die Friedhofsfläche umfasst 3,85 ar. Lage: Der Friedhof befindet sich im Bereich der nordwestlichen Einmündung der Ringstraße in die Friedberger Straße (bzw. Straße Am Atzelberg) Link: Website
der Gemeinde
Wöllstadt
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