Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Münzenberg

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Münzenberg wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Es sind Grabsteine ab 1840 vorhanden. Die Friedhofsfläche beträgt 9,41 ar.

Lage: Der Friedhof liegt östlich der Steinbergstraße, südlich des Festplatzes. Er ist eingetragen auf dem von der Website der Stadt Münzenberg aus zugänglichen Stadtplan.

Link: Website der Stadt Münzenberg, innerhalb der Abschnitte auch Hinweise zur jüdischen Geschichte (und ausführlich zur Geschichte von ZwangsarbeiterInnen in der NS-Zeit in Münzenberg!).
Literatur: Arnsberg II,98-99.
      
   

Münzenberg - Gambach  

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde etwa um 1800 angelegt und ist mit Hecken umgeben. Es sind noch etwa 100 Grabsteine bzw. Gräber vorhanden bzw. sichtbar. Die Friedhofsfläche umfasst 5,07 ar.  
      
Lage: Der Friedhof liegt am Dorfausgang in Richtung Holzheim unmittelbar links an der Holzheimer Straße (L 3132), ca. 200 m nördlich des allgemeinen Friedhofes. Der Friedhof ist eingetragen auf dem von der Website der Stadt Münzenberg aus zugänglichen Stadtplan. 
      
Link: Website der Stadt Münzenberg   
Literatur: Arnsberg I,235-236.
      
   

Nidda (mit Nidda - Ulfa)  

Zur Geschichte der Friedhöfe: Der ursprüngliche Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde war auf der Gemarkung des nördlich von Nidda gelegenen, heutigen Stadtteiles Ulfa. 1831 wurde ein neuer Platz innerhalb der Gemarkung von Nidda gefordert, da wegen einer damaligen Cholera-Epidemie die Toten separat begraben werden sollten, der Weg nach Ulfa aber mit 1 1/2 Stunden zu weit sei. Es wurde beschlossen, dass in normalen Fällen der bisherige Platz, bei Seuchen aber ein näher gelegenes Friedhofsgrundstück benutzt werden sollte. Der alte Friedhof wurde 1880 geschlossen. Der neue Friedhof in Nidda wurde 1888-89 durch den Erwerb eines angrenzenden Grundstückes erweitert. Die Friedhofsfläche des alten Friedhofes umfasst 7,00 ar; die des Friedhofes in Nidda 3,34 ar. 
Im Jahr 2008 wurde von Fred S. Strauß auf dem Niddaer jüdischen Friedhof ein von ihm gestifteter Gedenkstein enthüllt. Auf dieser Basalt-Stele sind die 24 Namen jüdischer Personen aus Nidda angebracht, die in der NS-Zeit deportiert und ermordet wurden.  
    
Lage:  

Link: Website der Stadt Nidda   
In Nidda besteht als jüdisches Museum das Zimmermann-Strauß-Museum, Raun 62. 63667 Nidda, Tel: 06043/2474, Öffnungszeiten: Sonntags 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Literatur: Arnsberg 127-129;  Wolfgang G. Singl: Fragmente jüdischen Lebens in Nidda 1995. Siehe Seite aus der Website des Niddaer Heimatmuseums
   
      

Nidda - Geiß Nidda

Zur Geschichte des Friedhofes: In Geiß Nidda wurde erst 1891 ein jüdischer Friedhof angelegt. Damals lebten dort 22 Juden. Die Friedhofsfläche umfasst 3,09 ar.  

Lage:  

Link: Website der Stadt Nidda   
Literatur: Arnsberg II,129.
      
   

Niddatal - Assenheim

Zur Geschichte des Friedhofes: Das Alter des Friedhofes ist nicht bekannt (Arnsberg). Die Friedhofsfläche umfasst 9,85 ar.  

Lage:  Der Friedhof liegt im Süden von Assenheim südlich des Sportplatzes, an der Nidda gegenüber der Kläranlage, erreichbar von der Straße "Schöne Aussicht" Richtung Aufeldhof.

Link: Website der Stadt Niddatal     Seite zur Synagoge in Assenheim (interner Link)  
Literatur: Arnsberg I,48-49.
       
   

Niddatal - Bönstadt

Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem Friedhof finden sich Grabsteine fast ausschließlich aus dem 19. Jahrhundert. Die letzte Beisetzung fand 1914 statt (Fanny Löwenthal geb. Berberich). Die Friedhofsfläche umfasst 7,12 ar.

Lage: Der jüdische Friedhof liegt südöstlich des Dorfes nach dem Ortsausgang an der Erbstädter Straße auf der rechten Straßenseite.

Link: Website der Stadt Niddatal            Seite zur Synagoge in Bönstadt (interner Link)     
Literatur: Arnsberg I,85-86.
   
      

Ortenberg/Hessen

Zur Geschichte des Friedhofes: Die Friedhofsfläche umfasst 32,88 ar.

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Ortenberg die Zahl von 101 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1728 bis 1933. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich

Lage: Der jüdische Friedhof liegt an der Nidder. Erreichbar über die Straße "Am Bahnhof".

Link: Website der Stadt Ortenberg   
Literatur: Arnsberg II,189-190.
   
      

Ranstadt

Zur Geschichte des Friedhofes: außer der Angabe bei Arnsberg konnten bislang keine Angaben zu einem jüdischen Friedhof in Ranstadt gefunden werden.

Lage:  

Link: Website der Gemeinde Ranstadt  
Literatur: Arnsberg S. 489 führt in der Liste der jüdischen Friedhöfe auch Ranstadt auf.
      
   

Ranstadt - Ober-Mockstadt

Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde um 1896 angelegt. Aus dem Jahr 1898 ist eine Beschwerde der Israelitischen Gemeinde überliefert: "Man solle verhindern, dass Vieh (Schweine) dort weideten!" Die Friedhofsfläche umfasst 2,88 ar.

Lage:  

Link: Website der Gemeinde Ranstadt  
Literatur: Arnsberg II,153-154.
      
   

Reichelsheim/Wetterau - Beienheim

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Beienheim besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Es sind (nach Arnsberg) 17 Grabsteine vorhanden, mehrere davon für Angehörige der Familie Seligmann. An die im KZ Theresienstadt umgekommenen Frauen Herta Seligmann (1891-1941) und Amalie Seligmann (1854-1940) erinnern Grabsteininschriften. Die Friedhofsfläche umfasst 5,68 ar.
        
Lage: Der Friedhof liegt westlich der Bahnlinie in Richtung der Straßenecke Pfählergasse/Hainpfad.
        
Link: Website der Stadt Reichelsheim  
Private Website zu Reichelsheim: hier anklicken (mit Plan von Beienheim, in dem der jüdische Friedhof eingetragen ist) 
Literatur: Arnsberg I,59f.
   
       

       

Wölfersheim

Zur Geschichte der Friedhöfe: In Wölfersheim bestehen zwei Friedhofsgrundstücke. Eines umfasst eine Fläche von 15,61 ar, das zweite 2,04 ar. Die letzte Beisetzung fand 1922 statt (Jettchen Rossmann, 1857-1922). Auf den Grabsteinen finden sich die Namen der ehemals ortsansässigen jüdischen Familien Rossmannn, Sonneborn, Simon, Isenburger und Wetterhahn. Der Friedhof wurde zeitweise auch von den in Melbach und Obbornhofen wohnenden jüdischen Familien benutzt (belegt  für 1799 und 1849).  

Woelfersheim Friedhof 130.jpg (175358 Byte)Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Wölfersheim die Zahl von 36 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1729 bis 1922. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich  
Hinweis zum Foto / Quelle: Artikel bei Wikipedia: Liste der Kulturdenkmäler in Wölfersheim  

Lage:  An der Hauptstraße    

Link: Website der Gemeinde Wölfersheim   
Literatur: Arnsberg II,412-413.
     
      

Wöllstadt - Nieder-Wöllstadt

Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der Gemeinde wurden im 18. Jahrhundert noch auf dem Friedhof von Fauerbach beerdigt. Der Friedhof in Nieder-Wöllstadt wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Es sind Grabsteine vorhanden mit den Namen der ansässigen Familien Steinberg, Bamberger; die letzte Beisetzung fand 1937 statt (Ludwig Bamberger). Die Friedhofsfläche umfasst 3,85 ar.

Lage: Der Friedhof befindet sich im Bereich der nordwestlichen Einmündung der Ringstraße in die Friedberger Straße (bzw. Straße Am Atzelberg)

Link: Website der Gemeinde Wöllstadt
Literatur: Arnsberg II,145f.

 

 

 

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 01. Februar 2012