Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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  Hansestadt Stendal (Kreisstadt) 
Jüdische Geschichte / Synagoge / Jüdischer Friedhof 
  

Übersicht:  

bulletZur jüdischen Geschichte in Stendal 
bullet Berichte aus der jüdischen Geschichte in Stendal  
Verschiedene Berichte aus der jüdischen Geschichte in Stendal  
Aus der Geschichte der Synagoge 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer und Vorbeter 
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde   
bulletZur Geschichte des Friedhofes 
Berichte zum Friedhof   
bulletDie Lage des Friedhofes    
bulletFotos / Darstellungen   
bulletLinks und Literatur   

  
Zur jüdischen Geschichte in Stendal   
 
Bereits im Mittelalter - Erwähnungen seit Mitte des 13. Jahrhunderts - gab es eine jüdische Gemeinde in Stendal. Die erste Nennung von Juden in der Stadt ist von 1267. Ein in die Jahre zwischen 1270 und 1275 zu datierendes Schriftzeugnis weist auf den damals bereits hohen Grad der Organisation einer jüdischen Gemeinde in der Stadt hin. 1297 wurde eine erste "Judenordnung" für Stendal durch die Markgrafen Otto IV. und Konrad I. von Brandenburg erlassen. Im Blick auf diese jüdische Ansiedlung werden in der Folgezeit eine "Große Jüdenstraße" (heute Birkenhagen) und eine "Kleine Jüdenstraße" (heute Mittelstraße) und ein "Judenhof" (heute Bierspünderstraße) genannt. Bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts war eine Synagoge vorhanden, da nach den Regelungen der "Judenordnung" von 1297 die Juden bei Prozessen ihren Eid in ihrer Synagoge in deutscher Sprache sprechen sollten, damit alle Christen sie verstehen. In der Hohen Bude soll sich eine jüdische Schule befunden haben. 1348/49 kam es zu einer Judenverfolgung in der Pestzeit. Danach lebten ab 1379 wieder einzelne Juden in der Stadt, doch konnte die wieder entstehende kleine Gemeinde nicht mehr an die frühere Bedeutung anknüpfen, zumal die Stadt Stendal ihre Bedeutung als führender Handelsplatz verloren hat.
Zur mittelalterlichen Ansiedlung und zur "Judenordnung" siehe www.hiko-berlin.de/Judenordnung-1297
  
Im 15./16. Jahrhundert kam es nur zu vorübergehenden Ansiedlungen. 1454 leistete Stendal Widerstand wegen einer angeordneten Aufnahme von Juden in der Stadt. 1510 wurden auf beim Berliner Hostienschänderprozess 39 Juden unschuldig hingerichtet, darunter waren mehrere aus Stendal. Dem Prozess folgte eine große Verfolgungswelle, in deren Ergebnis alle Juden aus der Mark Brandenburg ausgewiesen wurden. Erst nach dem Tod des Kurfürsten Joachim I. 1535 konnten polnische Juden teilweise wieder offene Jahrmärkte besuchen. Ab 1543 wurden Juden wieder in der Mark aufgenommen.
Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Hostienschänderprozess  (mit Literaturhinweisen). 
  
Im 18. Jahrhundert war seit 1723 dem Juden Levin Ascher trotz der Widerstände der christlichen Kaufleute eine Niederlassung möglich. 1795 lebten sechs jüdische Familien in der Stadt,
  
Im 19. Jahrhundert nahm die Zahl der jüdischen Einwohner zu. 1801 wurden 60 gezählt. Von 1820 bis 1885 nahm die Zahl der jüdischen Familien zu von 18 (im Jahr 1820) auf 25  (im Jahr 1885) bzw. 1888 88, 1889 104, 1893 68 jüdische Einwohner (1893 in 17 Familien; Zahlen ab 1888 im "Statistischen Jahrbuch des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes"), 1898 70 (in 17 Haushaltungen; von insgesamt 20.666 Einwohnern), 1899 90 (in 18 Haushaltungen), 1901 90 (in 22 Haushaltungen; von insgesamt 22.081 Einwohnern), 1903 85 (in 20 Haushaltungen).
   
Bis 1864 war Stendal eine Filialgemeinde zu Tangermünde (vgl. Anzeige von 1864) seit 1865 ist von einer (eigenständigen) "Synagogengemeinde" bzw. "Israelitischen Gemeinde" Stendal die Rede. Die Gemeinde gehörte zum "Synagogen-Gemeinde-Verband der Provinz Sachsen" (1899 zusammen mit Aschersleben, Burg, Egeln, Erfurt, Gardelegen, Halberstadt, Halle a.S., Kalbe a.S., Magdeburg, Nordhausen, Schoenebeck, Suhl und Tangermünde).
 
Im Krieg 1870/71 fiel aus der jüdischen Gemeinde Stendal Julius Riese aus dem Füsilier-Regiment "von Steinmetz" Nr. 37 in den Kämpfen bei Wörth.
 
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine jüdische Schule (Religionsschule), vermutlich eine Mikwe und einen Friedhof. Die erste Synagoge war angesichts der zunehmenden Zahl der Gemeindeglieder in den 1880er-Jahren zu klein und zudem baufällig geworden. So wurde 1887 eine neue Synagoge am Ostwall erbaut. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Von den Lehrern werden genannt: um 1865 Herr Mooy, um 1877/1879 H. Hirchowitz (Hirschowitz), um 1888 J. Glückstein, um 1889 Lehrer Sinai, um 1892/94 Lehrer A. Zadeck (Zadek; unterrichtete 1893 zwei Kinder an der Religionsschule), 1895 bis 1919 J. Nußbaum (unterrichtete 1898 zehn Kinder, daneben auch die sechs Kinder in Gardelegen und die Kinder in Tangermünde; 1903 acht Kinder in Stendal). Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Magdeburg. Von den Gemeindevorstehern werden genannt: um 1885/1903 Bankier Adolf Meyer.
1921 wird in Wittenberge Rabbiner Nathan Rübner aus Stendal genannt, der in Wittenberge Gottesdienste versah und den Religionsunterricht den dortigen jüdischen Kinder erteilte; über Rabbiner Rübner liegen ansonsten keine weiteren Informationen vor.
  
Im Zeitraum zwischen 1900 und 1932 lebten etwa 80 jüdische Personen in der Stadt. Zur jüdischen Gemeinde Stendal gehörten auch die in Osterburg lebenden jüdischen Einwohner (1898/1899 13 von insgesamt 4.566 Einwohnern).
 
Seit Ende des 19. Jahrhunderts machte sich die zunehmend antisemitische Stimmung auch in Stendal bemerkbar. So führte der antisemitische "Deutsche Volksbund" am 20. Juni 1898 in Stendal eine zahlreich besuchte Veranstaltung durch. Wenig später erließ der Magistrat von Stendal  ein Schächtverbot, das jedoch im Mai 1903 wieder zurückgenommen wurde.
  
1932 wurden 62 jüdische Einwohner in Stendal gezählt (von insgesamt 29.897 Einwohnern). Gemeindevorsteher war Jakob Mattischack. Lehrer der damals 4 schulpflichtigen jüdischen Kinder an der Religionsschule der Gemeinde war Lehrer Abraham aus Rathenow.
 
Nach 1933 ging die Zahl auf Grund der zunehmenden Entrechtung stark zurück. 1937 waren es noch 61, 1939 23 jüdische Einwohner. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge angezündet, doch wurde das Feuer gelöscht und das Gebäude gerettet. Die jüdischen Einwohner wurden wenig später auf dem Grundstück der Synagoge im "Judenhaus" ghettoisiert. 1942 wurden die letzten jüdischen Einwohner deportiert.
 
Von den in Stendal geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Feiga Adler geb. Reinfeld (1876), Ida Adler (1858), Gertrud (Gitel) Gender geb. Cohn (1895), Heinz Berne (1921), Käthe Berne geb. Salomon (1893), Franz Bernhard (1862), Ilse Charig geb. Mosheim (1904), Julius Charig (1897), Auguste Cohn geb. Schloss (1886), Edith Cohn (1898), Jankel Denemark (1895), Mathilde Denemark geb. Adler (1904), Wolfgang David Denemark (1932), Marianne Heimann geb. Neumann (1884), Gustav Hirsch (1899), Meta Hirsch geb. Nussbaum (1887), Max Jablonski (1880), Max Jesse (1893), Frieda Kaufmann geb. Streifler (1893), Edel Kraskin (1891), Hugo Loewenthal (1868), Walter Loewinthal (1885), Erma Marga Margarete Loewisohn (1882), Heinrich Mandelbaum (1932), Jacob Mattischak (1873), Erna Meyer (1886), Max Samuel Edgar Meyer (1878), Ilse Ilana Pick geb. Cohn (1902), Rudolphe Rainer (1926), Max Salinger (1880), Adolf Salomon (1860), Alfred Simonsohn (1896), Charlotte Staub geb. Goldmann (1890), Esther Streifler geb. Grünberg (1859),
  
An die jüdische Geschichte erinnern heute u.a. die Gedenktafel am ehemaligen Synagogengebäude (heute Wohnhaus Ecke Bruchstraße/Ostwall, Tafel seit 1995) und verschiedene "Stolpersteine" in der Stadt.
  
   
Berichte aus der jüdischen Geschichte in Stendal  
    
Verschiedene Berichte aus der jüdischen Geschichte in Stendal  
Wie es zur Niederlassung von Levin Ascher 1723 in Stendal gekommen ist (aus einem Artikel von 1902)     

Aus einem Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. Oktober 1902: "Im Jahre 1732 hatte der Manufakturinspektor d'Alençon mehrere Seidenarbeiter, zwei Meister und sechs Gesellen, aus der Schweiz und Frankreich nach Berlin gebracht, welche allerhand Sorten ganz- und halbseidener Stoffe zu fertigen verstanden. Es handele sich darum, für diese einen Verleger zu schaffen, der sie beschäftigte und ihnen ihre Arbeit abnahm. Hierzu meldeten sich die Brüder Bourguignon, die Besitzer jener oben erwähnten einzigen zur Zeit in Berlin bestehenden Fabrik, welche indes zu diesem Zwecke 3000 Thaler aus der königlichen Kasse auf sechs Jahre zinslos geliehen haben wollten. Dem sparsamen Könige gefiel dieser Vorschlag, der ihm durch das Generaldirektorium übermittelt wurde, ganz und gar nicht, ebenso wenig war er damit einverstanden, dass durch eine Anzeige im 'Intelligenzzettel' ein geeigneter Unternehmer gesucht würde, sondern er dekretierte schriftlich: 'Sollen mit die Juden sprechen'.
Das Generaldirektorium wandte sich infolgedessen an Hirsch, und dieser erklärte sich denn auch ohne Weiteres bereit, den Verlag der Seidenarbeiter zu übernehmen. Dafür verlangte er weiter nichts, als freie Wohnung für dieselben und ferner ein dem Berliner Schutzjuden Samuel Bendix unentgeltlich zu erteilendes Schutzprivileg für alle seine Kinder. Mit dem Genannten wollte sich Hirsch assoziieren, weil er, der außer seiner Sammetfabrik auch noch den Verlag des Spandauer Zuchthauses hatte, wo er eine Anzahl Spinner und Wollweber beschäftigte und nicht alles gehörig zu übersehen und zu leiten sich kräftig genug fühlte. Friedrich Wilhelm gab sein Einverständnis mit dem Hirsch'schen Vorschlage durch die Randentscheidung 'sehr gut' kund, und unter dem 10. Februar 1732 erhielt Hirsch die neue Konzession.
Überhaupt war der König mit Hirsch außerordentlich zufrieden und 'wegen seines Fleißes', den er bei der Errichtung der Sammet- und Seidenfabriken an den Tag gelegt hatte und weil er sich außerdem erboten hatte, in Potsdam noch eine Wollenplüschfabrik anzulegen, bewilligte ihm der Regent 1733 zwei Schutzprivilegien für wohlbemittelte Juden. Diese Patente verkaufte Hirsch, und zwar eines davon an Levin Ascher, der sich in Stendal niederlassen wollte.
Natürlich erhob die dortige Kaufmannschaft sofort ein Wehgeschrei darüber, dass in dem Ort, in welchem bisher noch niemals ein Jude geduldet worden wäre, die Ansässigmachung eines solchen gestattet werden sollte; durch seine Etablierung - so klagten sie - würden die christlichen Kaufleute in ihrem Erwerb schwer geschädigt, und die Acciseeinkünfte durch die wegen der Nähe der Grenze sicherlich eintretenden Defraudationen 'die von den Juden doch stets zu befürchten seien', arg vermindert werden. Doch die diesbezüglichen Eingaben blieben erfolglos und Lewin Ascher durfte sich in Stendal niederlassen..."     

      
Die jüdische Gemeinde löst sich auf, um aus der Synagogengemeinschaft austreten zu können (1876) 

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. November 1876:  "Stendal, 11. November. Hier ist mit Ausnahme von zwei Mitgliedern die ganze jüdische Gemeinde, darunter drei Vorsteher, aus der Synagogengemeinschaft ausgetreten, um eine Trennung des Verbandes herbeizuführen und dann sofort eine neue Gemeinde zu bilden." 

   
Über die Zahl der jüdischen Einwohner in der Provinz Sachsen (u.a. in Stendal im Vergleich zu anderen Orten; 1894)   

Artikel in der "Israelitischen Wochenschrift" vom 9. März 1894: "Magdeburg. Die neuesten Veröffentlichungen des königlich statistischen Büros geben auch Aufschluss über die Verbreitung der in der Einwohnerzahl des preußischen Staates bei der letzten Volkszählung enthaltenen Anzahl von 372.059 Juden. Danach zählte die Provinz Sachsen: in den Städten 7749, in den Landgemeinden 200, zusammen 7949 Juden, wovon 4163 männlichen und 3786 weiblichen Geschlechts. Diese Zahl verteilt sich auf die Regierungsbezirke Magdeburg mit 4214, Merseburg 1743, Erfurt 1992. Von den Juden des Regierungsbezirks Magdeburg wohnen in den Städten 4148, in den Landgemeinden 66, wovon 2187 männlichen und 2027 weiblichen Geschlechts. Vom Tausend der Gesamtbevölkerung waren in der Provinz Sachsen 3.08, im Regierungsbezirk in Magdeburg 3.93 Juden. Nächst Schleswig-Holstein mit 2.93 Juden auf 1000 Einwohner ist die Provinz Sachsen die prozentualiter am wenigsten von Juden bewohnte preußische Provinz. Von den preußischen Regierungsbezirken zählen nur noch Stade, Schleswig, Lüneburg, Stralsund und Merseburg einen geringeren Prozentsatz an Juden als der Regierungsbezirk Magdeburg. Unter den 82 preußischen Städten, in welchen bei der letzten Volkszählung sich je mehr als 500 Juden aufhielten, befinden sich aus dem Regierungsbezirke Magdeburg nur Magdeburg selbst mit 2090 und Halberstadt mit 727 Juden. Die Zahl der jüdischen Einwohner von Magdeburg stieg von 1871 bis 1890 von 1319 auf 2090. Nach der Größe der Gemeinden des Regierungsbezirk Magdeburg geordnet ist die Zahl der Juden folgende: in Magdeburg 2090, Halberstadt 727, Aschersleben 160, Salzwedel 113, Stendal 111, Staßfurt 87, Quedlinburg 87, Schönebeck 79, Oschersleben 77, Calbe 57, Egeln 57, Neuhaldensleben 57, Gardelegen 56. Die anderen Gemeinden haben unter 50."   

  
Generalversammlung de Synagogenverbandes der Provinz Sachsen in Stendal (1929)   

Artikel im "Israelitischen Familienblatt" vom 24. April 1929: "Synagogengemeinde-Verband der Provinz Sachsen.
Am vergangenen Sonntag fand in Stendal unter Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Wilde die Generalversammlung des Synagogenverbandes der Provinz Sachsen statt. Es waren folgende Gemeinden vertreten: Burg, Gardelegen, Halle an der Saale, Halberstadt, Magdeburg, Oschersleben, Rathenow, Salzwedel, Schönebeck, Stendal, Staßfurt und Tangermünde.
Nachdem der Vorsitzende der Gemeinde Stendal Herr Mattischack, die Anwesenden begrüßt hatte, eröffnete Herr Dr. Wilde die Sitzung und verlas den Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Verband hat zu den Kosten des Gottesdienstes an den hohen Feiertagen den Gemeinden Bitterfeld, Egeln, Oschersleben und Staßfurt Beiträge gezahlt und nach Gardelegen zwei Minjanleute (sc. zur Erreichung der Zahl von zehn jüdischen Männern im Gottesdienst) aus Magdeburg gesandt. Er sorgte für Unterricht in den Gemeinden Neuhaldensleben, Thale, Egeln und Tangermünde und zahlte Fahrgeld für Kinder in Barby und Ilsenburg/H., um ihnen die Teilnahme am Unterricht in Nachbargemeinden zu ermöglichen. Ein Teil der Unkosten für Unterricht wurde vom Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden ersetzt. Durch Vermittlung des Verbandes wurden Lehrer für den Unterricht in Stendal, Schönebeck und Burg gestellt. An ehemalige Kultusbeamte der Provinz beziehungsweise deren Witwen wurden zu Festtagen kleine Unterstützungen gewährt, der Gemeinde Genthin zu den Baukosten ihrer Synagoge, die vor einigen Monaten eingeweiht worden war, ein Beitrag gezahlt.
Den Kassenbericht gibt an Stelle des verhinderten Schatzmeisters Herrn Max Lehmann der Verbandssekretär Max Teller. Die Ausgaben von 4116,96 RM übersteigen die Einnahmen von 3715,92 RM um 401,04 RM. Der Verband hofft durch Rückzahlung der füe Neuhaldensleben und Barby gezahlten Summen durch den Landesverband mit seinen Ausgaben wieder in Ordnung zu kommen.
In der Versammlung wird die Bildung eines Lehrerbezirks Stendal-Tangermünde-Rathenow-Gardelegen mit Sitz des Lehrers in Rathenow beschlossen. An der Debatte beteiligten sich hauptsächlich die Vertreter dieser Gemeinden und der Vertreter des Landesverbandes Herr Dr. Charig.
Herr Dr. Charig hält dann ein Referat über die Entwicklung und Leistung des preußischen Landesverbandes. In einem zweiten Referat schildert Herr Mattischek - Stendal die schwere Lage der Landgemeinden. In einer regen Debatte wurden Wege und Mittel gesucht, das religiöse Leben der Kleingemeinden zu heben.
Die Verbandstagung schloss mit einem Gottesdienst in der Stendaler Synagoge, in der Herr Oberkantor Teller das Mincha- und Maariw-Gebet sprach und Herr Rabbiner Dr, Wilde eine kurze Predigt hielt."   

  
  
Aus der Geschichte der Synagoge  
Aufrufe zu Spenden für den Neubau einer Synagoge in Stendal (1885)     

Anzeige in der "Israelitischen Wochenschrift für die ..." vom 13. August 1885: "Der unterzeichnete Vorstand, von der Überzeugung ausgehend, dass die Gemeinsamkeit im Judentum sich stets bewährt hat, wenn an die Opferwilligkeit appelliert wird, richtet an die feierlichen Schwestergemeinden und Vorstände, sowie an edle Wohltäter in Israel die ergebene Bitte der israelitischen Gemeinde in Stendal zum dringend notwendig gewordenen Neubau ihrer Synagoge ein Scherflein beizusteuern.
Die hiesige Synagoge entspricht in ihrem jetzigen baufälligen Zustände auch nicht annähernd den Anforderungen und ist viel zu klein, die Zahl der Andächtigen aufzunehmen. Die Mittel, die uns zu Gebote stehen, sind so gering, dass es ohne fremde Hilfe, und wir hoffen, nicht vergebens darauf gerechnet zu haben, nicht möglich ist, den Neubau vorzunehmen.
Der unterzeichnete Vorstand nimmt jede Gabe gern an, es wird über dieselbe Quittung erteilt, werden die Namen der gütigen Geber ihn ein Gedenkbuch eingetragen.
Der Vorstand der israelitischen Gemeinde in Stendal Adolf Meyer.
Auch die Redaktion dieses Blattes, die das oben gesagte nur bestätigen kann, ist bereit Gaben zum genannten Zwecke entgegenzunehmen und bittet dringend um zahlreiche Beteiligung an dem frommen Werke. R."    
 
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. August 1885: derselbe Aufruf wie oben.   

  
Grundsteinlegung für die Synagoge (1886)      
Anmerkung: bei "compactmemory" ist noch kein Jahrgang 1886 der "Israelitischen Wochenschrift" eingestellt.   

Artikel in der Zeitschrift "Jeschurun" vom 19. August 1886: "Aus der Provinz Sachsen. In diesen Tagen wurde zu Stendal der Grundstein zu einer neuen Synagoge gelegt. Die 'Israelitische Wochenschrift' veröffentlicht die Rede, welche der Gemeindevorsteher Bankier Meyer bei dieser Gelegenheit gehalten hat. Es heißt darin unter Anderem: 'Wir versprechen, dass der darin (sc. in der Synagoge) abzuhaltende Gottesdienst stets den Überlieferungen unserer Väter getreu zu Ehren des Höchsten abgehalten werden soll, dass wir nie von den Satzungen der uns vorgeschriebenen Religion, soweit sie sich der Jetztzeit anpassen, lassen wollen'. - Ist das nicht vorsichtig?"     

      
Einweihung der neuen Synagoge (1887)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. April 1887: "Bonn, 13. April. (Notizen). Aus Stendal (Altmark) wird berichtet: Am 5. dieses Monats wurde hier die neue erbaute Synagoge eingeweiht. Hierzu waren von der jüdischen Gemeinde die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden und eine große Anzahl hiesiger Bürger eingeladen. Gegen 5 Uhr überreichte der Vorsteher der Gemeinde, Herr Bankier Meyer, mit einer kurzen Ansprache den Schlüssel des Gotteshauses Herrn Bürgermeister Werner. Dankend versprach dieser den Schutz der Behörden und Bürger der Stadt für das neue Gotteshaus und gab den Schlüssel zurück. Sodann folgte die eigentliche Einweihungsfeier durch den Rabbiner Dr. Rahmer -  Magdeburg."    

      
25-jähriges Jubiläum der Synagoge (1912)     

Anzeige in "Israelitisches Familienblatt" vom 14. März 1912:  "Stendal, Synagogenjubiläum). Mit der diesjährigen Purimfeier und der Gründung eines jüdischen Literaturvereins war hier die 25-jährige Wiederkehr der Einweihung der hiesigen Synagoge verbunden. Sämtliche Mitglieder der hiesigen Gemeinde, sowie diejenigen von Gardelegen und Tangermünde haben sich daran beteiligt. Vormittags war Gottesdienst in der Synagoge. Abends versammelten sich alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein. Herr Dr. Wilde, Rabbiner in Magdeburg, welcher zu der Feier erschienen war, hielt einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Juden welche allgemein großen Beifall fand." 

  
50-jähriges Jubiläum der Synagoge (1937)     

Mitteilung in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Central-Vereins" vom 18. März 1937: "Die Synagogengemeinde Stendal veranstalte eine Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihre Synagoge. Im Auftrage des preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden hielt Dr. Ludwig Landau (Berlin) den Festvortrag. Max Mansfeld (Berlin) umrahmte die Feier mit gesanglichen Darbietungen."   

    
    
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer und Vorbeter      
Ausschreibung der Stelle des Vorbeters und Schächters (1864)     

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 17. Mai 1864: "Zum 1. Juli dieses Jahres wird die Schächter- und Vorbeterstelle in unserer Filial-Gemeinde zu Stendal, mit 90 Thalern Gehalt und 50 Thalern unbestimmte Nebeneinkünftige, vakant. Reflektanten wollen sich bald beim Unterzeichneten melden.
Tangermünde, den 11. Mai 1864.
J. Lichtenfeld
, Vorsitzender des hiesigen Synagogenverbandes. "    

  
Der jüdische Elementar- und Religionslehrer in Stendal sucht eine neue Stelle (1865)       

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Juli 1865:  "Der Elementar- und Religionslehrer der Synagogengemeinde Stendal wünscht zum 1. Oktober respektive Sman (= möglichen Zeitpunkt?) eine neue Stelle als Lehrer, Schochet und Vorbeter. Frankierte Briefe nimmt derselbe oder der Vorstand, Herr Rentier G. Salomon, unter M. M. entgegen."  

 
Zum Tod von Lehrer Joseph Nußbaum, 1895 bis 1919 Lehrer und Kantor in Stendal (1935)    

Mitteilung im "Israelitischen Familienblatt" vom 11. Juli 1935: "Stendal. Kürzlich starb Lehrer i.R. Josef Nußbaum im 90. Lebensjahr. Der Verstorbene war seit 1895 in Stendal als Lehrer und Kantor tätig und trat 1919 in den wohlverdienten Ruhestand. "   

   
Ausschreibung der Stelle des Religionslehrers und zeitweisen Vorbeters (1920)     

Anzeige im "Israelitischen Familienblatt" vom 19. Februar 1920: "Religionslehrer,
akademisch oder seminaristisch gebildet, unverheiratet, der auch zeitweise vorbeten und einen freien Vortrag halten kann, auf vorläufig ein Jahr mit circa 8000 Mark Gehalt gesucht.
Israelitische Gemeinde Stendal."    

   
 Ausschreibung einer Stelle als Vorbeter und Prediger für die hohen Feiertage (1924)    

Anzeige in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Centralvereins") vom 24. Juli 1924: "Für die hohen Feiertage
suchen wir einen wirklich guten
Vorbeter und Prediger
.
Gefällige Angebote erbeten an den
Vorstand des Israelitischen Religionsvereins e.V. Stendal."
    

   
   
Berichte zu einzelnen Personen der jüdischen Gemeinde      
90. Geburtstag von Sanitätsrat Dr. Martin Steinthal (geb. 22. Oktober 1798 in Stendal, "Nestor der Berliner Ärzte"; Artikel von 1887)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. November 1887: "Bonn, 30. Oktober. (Notizen). Aus Berlin schreibt man der Nestor der Berliner Ärzte, der geheime Sanitätsrat Dr. Martin Steinthal, tritt am 22. Oktober in sein 90. Lebensjahr. Geboren zu Stendal in der Altmark, bezog er im Frühjahr 1818 die Universität Berlin, um Heilkunde zu studieren. (Er tritt somit zur Zeit in das 140. Semester). Am 5. November 1821 erwarb er sich die Doktorwürde mit einer Dissertation über 'den normalen und abnormen Verlauf der Menstruation. Durch wissenschaftliche Reisen, die in nach England, Schottland und einem Teil von Deutschland führten, erweiterte er Wissen und Erfahrungen und ließ sich 1823 als Arzt in Berlin nieder, wo er seitdem ununterbrochen gewirkt hat. Er war zunächst als Assistent des Frauenarztes Prof. G. Horn tätig. Vielfach trat er auch als medizinischer Schriftsteller auf. Seine letzte Veröffentlichung war eine Rückschau auf 50-jährige Wirksamkeit. Eine Pflicht der Pietät erfüllte er durch die Neubesorgung von Hufeland's Makrobiotik (1870ff.). Stand er doch lange Jahre als Vorsitzender an der Spitze des Vereins, der als Vermächtnis Hufeland's bis in unsere Tage hinein seine Stellung neben so vielen neuen Vereinsgründungen behauptet hat, der Hufeland'schen Gesellschaft. Der greise Arzt ist stets mit seiner Wissenschaft fortgeschritten und hat sich mit immer gleichbleibendem Eifer an der Lösung der Fragen seiner Zeit beteiligt. Einen Beweis dafür bietet unter anderem die Begründung des 'Medizinisch-Pädagogischen Vereins', die er in Gemeinschaft mit bewährten Ärzten und Schulmännern 1869 ins Werk setzte und an dessen Spitze als allverehrter Präsident und zugleich als gastlicher Wirt - alle Sitzungen finden in seiner Privatwohnung statt - er heute noch steht."
Anmerkungen: -  zu Dr. Martin Steinthal  http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Steinthal,+Martin  
-  zu Christoph Wilhelm Hufeland  https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Wilhelm_Hufeland und https://www.deutsche-biographie.de/sfz70206.html  
  

  
70-jähriges Doktorjubiläum von Dr. Martin Steinthal (1891)     

Artikel in der "Israelitischen Wochenschrift" vom 12. November 1891: "Berlin, 5. November. Heute feierte der zur Zeit älteste Arzt in Deutschland, Geheimer Sanitätsrat Dr. Martin Steinthal, hier sein siebzigjähriges Doktorjubiläum. Steinthal ist am 22. Oktober 1798 in Stendal geboren und hat seit 1818, d.h. seitdem er die hiesige Universität bezog, in Berlin gelebt. Seine vor 70 Jahren erschienene Dissertation ist einem früheren Lehrer Steinthals, dem damaligen Schuldirektor Haake in Stendal gewidmet. Steinthal war mehrere Jahrzehnte lang Vorsitzender der Hufelandschen Gesellschaft und Begründer und bis vor wenigen Jahren Vorsitzender des medizinisch-pädagogischen Vereins. In früheren Jahren war er auch mit Erfolg literarisch tätig."   

   
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes       
          
 
Die Toten der jüdischen Gemeinde Stendal wurden zunächst auf dem jüdischen Friedhof in Tangermünde beigesetzt. 1893 - oder bereits 1865? - wurde ein eigener jüdischer Friedhof in Stendal als Teil des allgemeinen Stendaler Friedhofes eröffnet. Die letzte Beisetzung war im Dezember 1940. Der Friedhof macht einen teilweise geschändeten/zerstörten Eindruck. Ob diese Zerstörungen in die NS-Zeit zurückgehen, ist nicht bekannt. Der Friedhof ist von einer hohen Mauer aus Ziegelsteinen umgeben. Es sind 64 Grabsteine auf einer Fläche von 6,40 ar vorhanden.  
  
Berichte zum Friedhof 
Beerdigung eines jüdischen Kriegsgefangenen (1915)
    

Artikel im "Israelitischen Familienblatt" vom 2. Dezember 1915: "Stendal. (Beerdigung eines Kriegsgefangenen). Im hiesigen Lager befand sich der Kriegsgefangene Alfons Rakinowitsch aus Paris. Beim Kommando seiner französischen Kameraden, die dem Toten das letzte Geleit gaben, befand sich auch ein katholischer Geistlicher, der die Erlaubnis erbat und erhielt, am Grabe sprechen zu dürfen. 'Dort unten liegt unser treuer Kamerad, der für das schöne Frankreich gestorben ist', war der Sinn der wehmütigen Worte, die der christliche Geistliche seinem jüdischen Landsmann am Grabe nachrief. Dem Wunsch des Gemeinde Vorstehers, die Trauerrede zu halten, war Herr Rabbiner Dr. Jacobus, Magdeburg, gerne nachgekommen." 

  
  
Die Lage des Friedhofes 
 
Der Friedhof liegt an der Uenglinger Straße 3 nahe der Georgenstraße im Bereich des allgemeinen Friedhofes.  

Lage des jüdischen Friedhofes in Stendal auf dem dortigen Stadtplan: 
links anklicken: der Link zeigt die Lage des allgemeinen Friedhofes an;
 alternativ über "Einrichtungen" zu "Friedhof, Stendal, Georgenstraße" 

   
   
Fotos 
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Bremerhaven, Aufnahmen im Sommer 2021) 

 
 Umfassungsmauer mit ursprünglichem Eingangsportal und Zitat aus Psalm 16,10: "Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen".   
     
     
 Rechts Grab für Amalie Wilhelmy
verw. Simonsohn geb. Nathan
(geb. 1841)
 Grabstein rechts für Gustav Dobrin (1873-1930),
 links für Ilse Rubert (1908-1929) 
Teilansicht des Friedhofes
  
     
     
 Teilansichten des Friedhofes  
     
   
   Grabstein für Hermann Meyer (1851-1906)
und Henriette geb. Sinzheimer (1846-1908)
 

     
      

Links und Literatur

Links: 

bullet Website der Stadt Stendal 
bulletWikipedia-Artikel zur Hansestadt Stendal: https://de.wikipedia.org/wiki/Stendal    
bulletWikipedia-Artikel zum jüdischen Friedhof Stendal:  https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Friedhof_Stendal  
bulletWikipedia-Artikel zu den Stolpersteinen in Stendal: https://wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Stendal  
bulletÜberblick über die jüdische Geschichte in Stendal  https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1872-stendal-sachsen-anhalt    

Literatur:  

bulletDavid Kaufmann: Die Märtyrer des Berliner Autodafés von 1550. In: Magazin für die Wissenschaft des Judentums Jg. 18 1901. S. 48-53.
bulletJulian Landsberger: Geschichte der Juden in Stendal vom Ende des 13.Jahrhunderts bis zu ihrer Vertreibung im Jahr 1510. In: "Monatszeitschrift für Geschichte u. Wissenschaft des Judentums", 31. Jg/1882, S. 172 – 182.
bulletGermania Judaica: Band III/2, Tübingen 1995. S. 1410 – 1412 (Artikel zu Stendal).
bulletHelmut Eschwege: Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band I, S. 349 – 354.
bulletM. Brocke/E. Ruthenberg/K.U. Schulenburg: Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: "Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum", Hrsg. Peter von der Osten-Sacken. Band 22. Berlin 1994. S. 618-619.  
bulletZeugnisse jüdischer Kultur S. 206-207.  
bulletHolger Brülls: Synagogen in Sachsen-Anhalt. Arbeitsberichte des Landesamtes für Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt 3, Verlag für Bauwesen, Berlin 1998, S. 87 - 91.
bulletNina Eisenberg/Stefanie Eggert (Bearb.): Dokumentationsprojekt 'Synagogen in Sachsen-Anhalt': Synagoge Stendal, Technische Universität Braunschweig 1998, S. 43 ff.  
bulletGünter Rodegast: Juden in der Region in und um Wittenberge. Forschungsarbeit 2007. Online zugänglich    

   
    

                   
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Stand: 30. Juni 2020