Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Teschenmoschel (VG Rockenhausen, Donnersbergkreis) 
Jüdischer Friedhof 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde    
   
Siehe Seite zur Synagoge in Teschenmoschel (interner Link)   
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes                  
   
Der jüdische Friedhof in Teschenmoschel wurde bereits im 17. Jahrhundert (um 1665) angelegt und bis 1938 belegt. Er liegt auf Flurstück Nr. 340 und umfasst eine Fläche von 15,00 ar. Auf dem Friedhof wurden auch die Toten aus den in Dörrmoschel, Nussbach, Reipoltskirchen, Rathskirchen und Waldgrehweiler lebenden jüdischen Familien beigesetzt. 1990 wurden auf dem Friedhof insgesamt 87 Grabsteine gezählt.  
  
  
Einige lesbare Grabsteine  
(Quelle: Paul Karmann, in: Jüdisches Leben s. Lit. S. 78-79; nach Stand 1990; beim Friedhofsbesuch 2010 konnten die gemachten Angaben nicht überprüft werden) 

1. Grab des Salomo, Sohn des Jizchak  
2. Grab des Abraham, Sohn des Benjamin  
3. Grab einer Frau, "geschickt und sittsam, in Leid verschlossen...
4. Grab von 1845   
5. Salomon Wolf, Teschenmoschel   
6. Salomon Neumann, geb. 26. ..., gest. 17.6.1862.   
7. Hanna Müller   
8. Gottlieb Felsenthal von Rathskirchen 
9. B. Neumann von Dörrmoschel   
10. Rothschild ...   
11. Regina Berg geb. .. 
12. Johanetta Frank geb. Abraham, geb. 26.6.1845, gest. 1888.  
13. Sara Beitmann geb. Berg, geb. 21.9.1825, gest. 23.9.1903.   
14. Johanna Neumann geb. Berg  
15. Abraham Berg, geb. 1836, gest. Okt. 1903.  
16. Bernhard Forsch, geb. 27.7.1842, gest. 14.6.1907.  
17. Joseph Frank, Sohn von Samuel, geb. 24.4.1847, gest. 1.4.1920.   
18. Isidor Honig, geb. 25.5.1850, gest. 10.6.1922  und  Anna Honig geb. Neugaß, geb. 11.4.1856, gest. 21.5.1914.     
19. Adolf Berg, geb. 2.7.1863, gest. 7.4.1938  und  Fanny Berg geb. Michel, geb. 13.3.1859, gest. 27.8.1934.  
20. Simon Berg, geb. 7.12.1858, gest. 25.1.1935.  
21. Sara Neumann geb. Samuel, Teschenmoschel, geb. 20.4.1854, gest. 3.11.1913.  
22. Mathilde Forsch geb. Waldbott, Teschenmoschel, geb. 23.4.1842, gest. 29.7.1922.  
23. Moritz Neumann, geb. 15.3.1858, gest. 1.1.1922. 
24. Isidor Jacob, geb. 26.2.1884, gest. 12.3.1933.  
25. Doppelgrabstein: Abraham Berg, geb. 20.3.1851 in Teschenmoschel, gest. 20.1.1934  und  Bertha Nohlen geb. Berg, geb. 22.3.1860, gest. 31.8.1938.  
26. Henriette Kahn geb. Neumann, geb. 14.5.1853, gest. 27.4.1928.   

      
      
Lage des Friedhofes  
      
Die Friedhof liegt am Ortseingang - von Bisterschied her kommend auf der rechten Seite - gegenüber dem auf der linken Seiten liegenden allgemeinen Friedhof. 
Am Wingertsberg. 
     
Link zu den Google-Maps  - der Friedhof ist durch den grünen Pfeil markiert     
     

Größere Kartenansicht    
    
    
    
Fotos 
(Farbfotos: Hahn, Aufnahmedatum 25.5.2010)   

Historische Aufnahme  Teschenmoschel Friedhof 060.jpg (125199 Byte)
   Das Foto entstand vermutlich Mitte der 1930er-Jahre. Links das Grab von Simon Berg (gest. Januar 1935), in der Mitte das Grab von Fanny Berg geb. Michel (gest. August 1934); der Name ihres im April 1938 verstorbenen Ehemannes Adolf Berg ist noch nicht eingetragen. Quelle des Fotos: Seite zu Edith Goldberg in der Website Holocaust-Learning: http://holocaustlearning.org/survivors/Edith-Goldberg (Film: Chapter 1: Edith describes her early life in Germany).    
     
     
Teschenmoschel Friedhof 198.jpg (117837 Byte) Teschenmoschel Friedhof 172.jpg (113883 Byte) Teschenmoschel Friedhof 171.jpg (90948 Byte)
Blick auf den Friedhof  In der Mitte das Eingangstor  Hinweistafel 
     
Teschenmoschel Friedhof 191.jpg (132340 Byte) Teschenmoschel Friedhof 190.jpg (101850 Byte) Teschenmoschel Friedhof 170.jpg (87350 Byte)
Informationstafel zur Geschichte von Teschenmoschel und zum jüdischen Friedhof mit dem Text:
 "Als Mittelpunkt eines größeren Friedhofssprengels angeblich 1665 angelegt, damit einer der
 ältesten jüdischen Friedhöfe im Kreisgebiet. 1899 nach Südosten erweitert. Über 80 erhaltene
 Grabstellen aus der Zeit zwischen 1724-1935, die bis ende 1900 hebräisch beschriftet wurden.
 Nach der Jahrhundertwende Anpassung an die christliche Grabkultur und Materialwechsel vom
 Sandstein zu schwarz polierten Granit und weitgehender Verzicht auf Schmuckformen". 
 Blick auf Teschenmoschel
vom Friedhof 
  
  
  
      
Teschenmoschel Friedhof 173.jpg (123115 Byte) Teschenmoschel Friedhof 174.jpg (120686 Byte) Teschenmoschel Friedhof 176.jpg (129298 Byte)
Grabstein vorne links für Mathilde Forsch
(Nr. 22), rechts für Moritz Neumann 
(Nr. 23) 
Grabstein vorne links für Simon Berg 
(Nr. 20), rechts für 
Sara Neumann (Nr. 21) 
Teilansicht des
 Friedhofes
 
     
Teschenmoschel Friedhof 178.jpg (123090 Byte) Teschenmoschel Friedhof 180.jpg (126257 Byte) Teschenmoschel Friedhof 179.jpg (121342 Byte)
Teilansichten des Friedhofes im mittleren Bereich  Nur auf dem linken Stein sind noch 
einzelne hebräische Worte lesbar 
 
     
Teschenmoschel Friedhof 183.jpg (129575 Byte) Teschenmoschel Friedhof 182.jpg (130243 Byte) Teschenmoschel Friedhof 181.jpg (140615 Byte)
Ein großer Teil der Grabsteine im älteren Teil ist durch die Verwitterung 
unlesbar geworden. 
Am Boden liegender, 
zerbröckelnder Grabstein 
     
Teschenmoschel Friedhof 186.jpg (126168 Byte) Teschenmoschel Friedhof 192.jpg (133310 Byte) Teschenmoschel Friedhof 189.jpg (115559 Byte)
Einzelne Grabsteine und Grabsteingruppen im älteren Teil 
     
Teschenmoschel Friedhof 194.jpg (91740 Byte) Teschenmoschel Friedhof 195.jpg (92235 Byte) Teschenmoschel Friedhof 184.jpg (107285 Byte)
Einzelne Grabsteine im älteren Teil   
      
Teschenmoschel Friedhof 175.jpg (107119 Byte) Teschenmoschel Friedhof 197.jpg (105304 Byte) Teschenmoschel Friedhof 840.jpg (160621 Byte) 
Grabstein für 
Joseph Frank (Nr. 17)
Grabstein für 
Simon Berg (Nr. 20) 
 Vermutl. der in der Dokumentation oben
 mit "Grab von 1845" bezeichnete Stein 
für "Breinsle, Frau des Naphtali aus Nussbach" (Foto von 2004, erhalten 
von Dorothee Lottmann-Kaeseler)
   
   
    Teschenmoschel Friedhof 14002.jpg (151356 Byte)

links weiteres Foto des Friedhofes 
von Dorothee Lottmann-Kaeseler  

     

  
   

Links und Literatur

Links:  

Website der Verbandsgemeinde Rockenhausen  mit Hinweis zum jüdischen Friedhof   

Literatur:  

Nordpfalz Lit 110.jpg (39055 Byte)Paul Karmann: Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins von einem Autorenteam des NGV. 1992. S. 51-88. Zum Friedhof in Teschenmoschel: S. 58-59.     
Der jüdische Friedhof in Teschenmoschel. In: Geschäftsanzeiger Alsenz-Obermoschel, Rockenhausen, Winnweiler.  21 (1993), 45, S. 27; 46, S. 1-2 (Erinnerungen an jüdische Mitbürger) 

   
     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 15. April 2015