Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 

     
zurück zur Übersicht "Synagogen in der Region"  
zurück zur Übersicht "Synagogen in Rheinland-Pfalz"  
zur Übersicht "Synagogen im Kreis Bad Dürkheim"  
   

Deidesheim (Kreis Bad Dürkheim)
Jüdische Geschichte / Synagogen 
    
Bitte besuchen Sie auch die Website des "Freundeskreises ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V."  
www.synagoge-deidesheim.de  

  
Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer 
Zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde    
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Hinweis auf den "Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V."    
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde        
   
In Deidesheim (seit 1395 Stadt) bestand eine jüdische Gemeinde bereits im Mittelalter seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Um 1309 zahlte die örtliche Judenschaft 9 Pfund Reichssteuer, ein relativ hoher Betrag. 1315 wurden die Juden der Stadt dem Bischof von Speyer verpfändet. Der Bischof war um 1340 bei einem Isaak von Deidesheim verschuldet und beglich diese Schulden 1341 und 1344 durch Anweisungen auf ihm zustehende Einkünfte. Bei der Judenverfolgung in der Pestzeit 1349 wurden auch die Deidesheimer Juden ermordet.
  
Im 16. Jahrhundert bestand wiederum eine jüdische Gemeinde in der Stadt. 1532 wird eine "Judenschule" erwähnt. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts werden sieben jüdische Haushaltungen aufgezählt (1686). 
  
Im 18. Jahrhundert waren nur wenige Familien in der Stadt (1787 vier Familien, zusammen 21 Personen). 

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1801 30 jüdische Einwohner (2,3 % der Gesamteinwohnerschaft), 1808 32 (2,2 %), 1817 48, 1825 53 (2,3 %), 1848 95 jüdische Einwohner in 17 Familien, 1875 47, 1900 40.  
 
1809/10 werden an jüdischen Haushaltsvorstehern genannt: Bella Feist Witwe (Mehlhändlerin), Benjamin Hirsch (Tuchhändler), Joseph Löb (Gebrauchtwarenhändler), Jacob Reinach (auch Reinhard, Kolonialwarenhändler). 
  
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule, ein rituelles Bad und einen Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Zahl der Gemeindeglieder wie auch die Zahl der zu unterrichtenden Kinder stark zurückgegangen war, bemühte sich die Gemeinde noch um Anstellung eines pensionierten Lehrers mit bescheidenen Gehaltsansprüchen (s.u. Ausschreibungen von 1893 und 1904).  Die Gemeinde gehörte zum Bezirksrabbinat Frankenthal
 
Um 1925
, als nur noch 12 jüdische Gemeindeglieder gezählt wurden (0,5 % der Einwohnerschaft von ca. 2.300 Personen) waren die Gemeindevorsteher die Herren M. Morgenthau, Adolf Reinach und Winter. Um 1932 war erster Vorsitzender weiterhin M. Morgenthau, als Schriftführer zeichnete W. Reinach. Jüdischen Religionsunterricht erhielt damals noch ein Kind.
   
Nach Beginn der NS-Zeit nahm die Zahl der jüdischen Gemeindeglieder weiter ab. 1934 wurden 13, 1937/38 nur noch fünf jüdische Einwohner gezählt. Die letzten drei wurden im Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Eine Frau konnte nach dem Krieg wieder zurückkehren. 
    
Von den in Deidesheim geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945": Oswald Hugo Feis (1872), Hannchen Friedheim geb. Kiefe (1872), Maximilian Hirsch (1871), Sofie Kopilowitz geb. Fritz (1884), Helene Karolina Krämer geb. Reinach (1901), Frieda Morgenthau geb. Marum (1873), Adolf Reinach (1865, Foto des Grabsteines in Gurs siehe unten), Max Reinach (1897)
.   
       
       
       
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde  
       
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1893 / 1904

DeidesheimIsraelit 11051893.jpg (35001 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Mai 1893: "Ein lediger oder pensionierter Lehrer wird für den Religionsunterricht, Vorbeter- und Schächterdienst gesucht. - Nebst freier Wohnung beträgt der fixe Gehalt Mark 700 - wahrscheinlich auch Mark 1.000 - ohne Nebenverdienste. Offerten mit Zeugnis-Kopien sind zu richten an den Vorstand der israelitischen Gemeinde in Deidesheim (Pfalz)."
   
Deidesheim Israelit 23121897.jpg (46352 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Dezember 1897: "Die in hiesiger Gemeinde frei gewordene Stelle als Religionslehrer, Vorbeter und Schächter ist sofort, eventuell bald neu zu besetzen. Gehalt 500 Mark, Nebenverdienst 300 Mark, sowie freie Wohnung. Geeignete Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnisabschriften an den Vorstand gelangen lassen.  Leopold Reinach, Deidesheim (Pfalz)."   
   
Deidesheim Israelit 10101904.jpg (42077 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Oktober 1904: "Die israelitische Kultusgemeinde Deidesheim sucht einen Herrn als Vorbeter mit Berechtigung zum Unterricht, am liebsten pensionierten Lehrer unter bescheidenen Ansprüchen. Offerten mit Angabe des Gehalts unter 5949 an die Geschäftsstelle dieses Blattes."

   
   
Zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde  
Erinnerung an die Deportation in das südfranzösische Internierungslager Gurs im Oktober 1940: Grabstein für Adolf Reinach in Gurs          

Deidesheim Gurs BK 020.jpg (194491 Byte)Grabstein im Friedhof des ehemaligen Internierungslagers Gurs für 
Adolf Reinach,  
geb. am 8. Juli 1865 in Deidesheim, wohnhaft in Deidesheim,  
am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert, wo er am 26. Juli 1942 umgekommen ist.       
(Foto: Bernhard Kukatzki)  

   
   
   
Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge           
   
Bereits im Mittelalter war eine Synagoge vorhanden. Zu ihr gehörten ein Hof, ein Garten und dazugehörige Einrichtungen. Sie lag neben dem bischöflichen Schloss auf dem Dorfplatz. Nach der Ermordung der Juden während der Pestzeit schenkte Bischof Gerhard am 26. August 1349 die "ehemalige" Synagoge nebst Zubehör dem St. Guidostift. 
 
Als im 16. Jahrhundert wiederum eine Gemeinde entstand, hat auch diese eine Synagoge ("Judenschule", 1532 genannt) einrichten können. Diese stand in der Judengasse, der heutigen nördlichen Weinstraße. Im 17. Jahrhundert war die Synagoge im Zentrum der Stadt. Damals hatten die jüdischen Familien einige der besseren Häuser in der Nähe des Kirche gemietet. Die Synagoge lag im Hof beziehungsweise in einem Hintergebäude zum Haus Marktplatz 4. Sie wurde bis 1852 genutzt, befand sich damals in höchst baufälligem Zustand und musste baupolizeilich geschlossen werden. Der im oberen Stockwerk befindliche Betsaal hatte eine Größe von 63 qm. 
 
Auf Grund der erfolgten Schließung des bisherigen Betsaales tauschte die jüdische Gemeinde die Synagoge samt dem Grundstück gegen einen Garten im Burggraben, kaufte ein daneben befindliches Grundstück und errichtete hier 1853/54 eine neue Synagoge. Den Bauplan zeichnete der Bauschaffner des zuständigen Landkommissariats Neustadt, Konrad Kaercher, Mehrfach waren Renovierungen erforderlich, insbesondere 1891 (nach einem Blitzschlag), 1905 und 1926. Auf Grund der nach 1933 nur noch wenigen jüdischen Einwohner wurde die Synagoge verkauft. Ein Fuhrunternehmer kaufte das Gebäude im Dezember 1936 für 4.500 RM, um sie als Garage und Lagerhalle zu nutzen. Im Eingangsbereich wurde ein großes Tor herausgebrochen, die Fenster verkürzt, die Toranische vermauert. Die Kultgegenstände der Synagoge, die das Gemeindeglied Adolf Reinach in seiner Wohnung aufbewahrte, wurden bei der Plünderung des Hauses beim Novemberpogrom 1938 zerstört.  
 
1987 wurde die ehemalige Synagoge unter Denkmalschutz gestellt. 1992 erwarb die Stadt das Gebäude. Der 1994 gegründete "Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V." hatte das Ziel der Wiederherstellung und würdevollen Nutzung des Gebäudes. Die Renovierung und Neugestaltung des Vorplatzes wurde 2004 angeschlossen. Am 2. Mai 2004 erfolgt die Einweihung als "Kulturhaus am Schlosspark".  

August 2016: Schwerer Sachschaden durch Brand der Synagoge (vgl. Fotos unten)   
Deidesheim Rheinpfalz 22082016.jpg (33420 Byte) Artikel in der "Rheinpfalz" (Ludwigshafen) vom 22. August 2016: "Kulturhaus: Brand zerstört den Dachstuhl.   
Deidesheim.
Der Dachstuhl des Kulturhauses ehemalige Synagoge in Deidesheim ist gestern am frühen Morgen bei einem Brand vollständig zerstört worden. Das Feuer war in einem benachbarten Schuppen ausgebrochen. Mehrere Nachbarn mussten wegen des Brandes für einige Stunden ihre Häuser verlassen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 200.000 Euro. Wegen der Brandursache wurde gestern ermittelt..." 
Anmerkung: Brandursache könnte nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei ein technischer Defekt oder eine Unachtsamkeit beim Grillen gewesen sein.  
Vgl. Artikel im morgenweb.de  vom 22.8.2016: http://www.morgenweb.de/newsticker/rhein-neckar/deidesheim-unachtsamkeit-beim-grillen-k%C3%B6nnte-grund-f%C3%BCr-brand-sein-1.2928425  
Artikel in "Die Welt" vom 22.8.2016: "Grillen könnte Grund für Brand in Deidesheim sein..."  Link zum Artikel    

   
   
   
Adressen/Standorte der Synagogen

Die mittelalterliche Synagoge stand neben dem bischöflichen Schloss 
die "Judenschule" des 16. Jahrhunderts war in der ehemaligen "Judengasse" (heute nördliche Weinstraße) 
Im Hinterhof zum Marktplatz 4 war bis 1852 die alte Synagoge  
In der Bahnhofstraße 19 steht die heute wieder restaurierte Synagoge von 1853/54.   

    
    
Fotos / Darstellungen 
(Fotos: wenn nicht anders angegeben: Hahn; historische Aufnahmen aus der Publikation des Landesamtes s.Lit.)  

Jüdische Geschichte im 
16./17. Jahrhundert 
Deidesheim Stadt 100.jpg (62294 Byte) Deidesheim Synagoge 200.jpg (56800 Byte)
   Die heutige nördliche Weinstraße, 
frühere "Judengasse" 
Das Gebäude Marktplatz 4: im Hinterhof
 stand die Synagoge bis 1852 
     
Einzige historische Aufnahme 
der Synagoge 
Deidesheim Synagoge 001.jpg (42629 Byte)
   Blick in den Innenraum der Synagoge um 1900; das Foto zeigt die Bankreihen 
rechts und links des Mittelgangs mit Blick zum Vorlesepult 
    
Die ehemalige Synagoge als 
Garage und Lager bis 1992 
Deidesheim Synagoge 021.jpg (59162 Byte) Deidesheim Synagoge 020.jpg (69939 Byte)
   Im Eingangsbereich befand sich 
ein Garagentor 
Die ehemalige Synagoge 
vor der Restaurierung 
           
          
Die Synagoge nach abgeschlossener Renovierung  
Deidesheim Synagoge 102.jpg (75170 Byte) Deidesheim Synagoge 103.jpg (73285 Byte) Deidesheim Synagoge 100.jpg (72309 Byte)
Blick auf die restaurierte ehemalige Synagoge   Die Gedenktafel 
   
Deidesheim Synagoge 101.jpg (44424 Byte) Deidesheim Synagoge 104.jpg (52860 Byte) Deidesheim Synagoge 109.jpg (19157 Byte)
Hinweistafel  Das Eingangstor  Kleine Nische, möglicherweise Platz der
 Zedaka-Büchse (Spendenbüchse)
   
     
Deidesheim Synagoge 105.jpg (53690 Byte) Deidesheim Synagoge 108.jpg (58201 Byte) Deidesheim Synagoge 107.jpg (30158 Byte)
Blick in den ehemaligen Betsaal; links Blick nach Osten  In der ersten Farbfassung (1853/54) waren 
die Wandflächen mit blaugrünem
 Abschlussband hellgrün gestrichen
 
   
Deidesheim Synagoge 106.jpg (39172 Byte) Deidesheim Synagoge 111.jpg (66464 Byte) Deidesheim Synagoge 110.jpg (48669 Byte)
Der Sandsteinfußboden wurde unter
 Verwendung der wenigen noch 
brauchbaren alten Platten restauriert.
Veranstaltung am 6. November 2005: Eröffnung der Ausstellung 
"Juden in der Nordpfalz" durch Herbert H.W. Metzger (Hg. von
  www.judeninmutterstadt.org)  
    
   
 Fotos 2010 
(Fotos: Michael Ohmsen)
  
Deidesheim Synagoge 272.jpg (58276 Byte) Deidesheim Synagoge 270.jpg (96262 Byte) Deidesheim Synagoge 271.jpg (57375 Byte)
 Hochauflösende Fotos von Michael Ohmsen zur ehemaligen Synagoge finden sich über die Links www.panoramio.com/photo/36192741, www.panoramio.com/photo/36192747 und  www.panoramio.com/photo/36192751    
     
     
Brand der ehemaligen Synagoge im August 2016 
(Fotos: E. Böhrer, Aufnahmen vom 27.8.2016)  
   
Deidesheim 2016005.jpg (138179 Byte) Deidesheim 2016006.jpg (214008 Byte) Deidesheim 2016024.jpg (150297 Byte)
Blick auf das Gebäude 
von Nordosten  
Das Synagogengebäude mit dem 
gleichfalls zerstörten Nebengebäude  
Der ausgebrannte Dachstuhl 
von Westen  
     
Deidesheim 2006025.jpg (151244 Byte) Deidesheim 2016029.jpg (183675 Byte) Deidesheim 2016030.jpg (179555 Byte)
Der Eingangsbereich   Kaputte Dachziegel liegen um das Gebäude   
     

     
     
Hinweis auf den "Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V."      
    
Der Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V. ist ein Zusammenschluss von Personen, die die Erhaltung, Sanierung und kulturelle Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Synagoge zum Ziel haben. In einer Zeit, in der Rechtsradikalismus, Gewalt und Hass gegen Menschen anderer Hautfarbe, Rasse, Herkunft und Religion nicht nur im Verborgenen um sich greifen, sondern offen zutage treten, sehen es die Mitglieder des Vereins als mitbürgerliche Aufgabe und demokratische Pflicht an, ein Zeichen für Toleranz, Versöhnung und Offenheit zu setzen. Zu den Aufgaben des Vereins gehört es, die Stadt Deidesheim als Eigentümerin des Gebäudes in ihren Bemühungen zu unterstützen, das Gebäude der ehemaligen Synagoge zu erhalten, zu sanieren und es für kulturelle Veranstaltungen, die dem Geist des Gebäudes nicht widersprechen, den Bürgern zur Verfügung zu stellen.   
  
Kontakt über den Vorsitzenden des Freundeskreises: Dr. Franz-Josef Ratter  Weinstr. 3  67146 Deidesheim Tel. 06326-7318  E-Mail  dr-ratter[et]gmx.de 
Website des Freundeskreises: www.synagoge-deidesheim.de  
   
   
    

Links und Literatur

Links:   

Website der Gemeinde Deidesheim mit Seite zur jüdischen Geschichte der Gemeinde  
Website des "Freundeskreises ehemalige Synagoge Deidesheim e.V."   
Seite zum jüdischen Friedhof in Deidesheim (interner Link)  

Literatur:  

Germania Judaica II,1 S. 158. 
Alfred Hans Kuby (Hrsg.): Pfälzisches Judentum gestern und heute. Beiträge zur Regionalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 1992. 
Franz-Josef Ratter: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zur Situation der ehemaligen Synagoge in Deidesheim. In: SACHOR. Beiträge zur Jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Matthias Molitor und Hans-Eberhard Berkemann in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Erschienen im Verlag Matthias Ess in Bad Kreuznach. 6. Jahrgang, Ausgabe 1/1996 Heft Nr. 11 S. 46. Online zugänglich (pdf-Datei).  
Beitrag erschien, als die Restaurierung der ehemaligen Synagoge noch nicht beschlossen war.   
Hans-Jürgen Wünschel: Judenverfolgung in Deidesheim am 10. November 1938 und ihre Sühne 1949. In: SACHOR. Beiträge zur Jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Matthias Molitor und Hans-Eberhard Berkemann in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Erschienen im Verlag Matthias Ess in Bad Kreuznach. 10. Jahrgang, Ausgabe 1/2000, Heft Nr. 18. S. 70-76. Online zugänglich (als pdf-Datei eingestellt). 
Otmar Weber: Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südpfalz. Hg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz in Landau. 2005. S. 60.
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 133-135 (mit weiteren Literaturangaben). 

  
  n.e.  

                   
vorherige Synagoge  zur ersten Synagoge nächste Synagoge   

             

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 31. August 2016